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Parchimer Zeitung

22. November 2017 | 17:58 Uhr

Nr. 1 mit Bayer-Aktie und L'Oréal

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Aus der Redaktion der Parchimer Zeitung

KGS Sternberg landet Doppelsieg beim aktuellen „Planspiel Börse“ der Sparkasse Parchim-Lübz

von
erstellt am 25.Jan.2015 | 12:48 Uhr

Diesmal wurden die Zehntklässler der KGS Sternberg beim „Planspiel Börse“ der Sparkasse Parchim-Lübz nicht wieder auf der Zielgeraden abfangen wie vor Jahresfrist. Damals landeten „Die Brox“ auf Rang zwei hinter „MON3YMUHS“ vom Lübzer Elde-Gymnasium.

Beim jüngsten Planspiel-Zeitraum 1. Oktober bis 10. Dezember 2014 ließen sich die Sternberger nicht die Butter vom Brot nehmen und sorgten gleich für einen Doppelsieg. Nach einem spannenden Finale konnte sich das unter dem Namen „Leon und Sons“ zockende Jungs-Quartett aus der Klasse 10/1 mit 52 881,81 Euro über den Siegercheck von 300 Euro freuen. Zweite wurden „Die Koniglichen“ von der 10/2 – nur aus jungen Damen bestehend. Sie brachten es am Ende auf 52 261,93 Euro. Das diesmal nicht nur Jungs so weit vorne landeten, freute Sparkassenberater Andreas Landau. Er vertrat bei der Prämienübergabe den verhinderten Geschäftsstellenleiter Ralf Winterfeldt.

In der Region führt die Sparkasse Parchim-Lübz seit Mitte der 90er das „Planspiel Börse“ durch. Doch es könnte das letzte Mal gewesen sein. Auf SVZ-Nachfrage begründete Andreas Landau dies mit der zu geringen Resonanz der Schulen. Ein bisschen Berufsschule Parchim und Gymnasium Crivitz und sehr viele Teams aus Sternberg, das ist zu wenig. Da lohne sich der Aufwand nicht.“ Aber eventuell sei darüber noch nicht das letzte Wort gesprochen, hielt sich der Sternberger Sparkassenberater ein Hintertürchen offen.

Wie in den Jahren zuvor erhielten die diesmal nur zehn Schulteams zum Start einen fiktiven Depotwert von 50 000 Euro samt Zugangsdaten. Und dann konnte die Zockerei losgehen. Abwarten hieß diesmal das Motto wegen der im Herbst stark einbrechenden Aktienkurse. Peter Trepp, Lehrer für Sozialkunde, Geschichte und AWT an der KGS Sternberg und seit Jahren schon der Betreuer beim Börsenspiel, warnte seine Truppen denn auch, nicht gleich loszukaufen. „Die einen haben sich dran gehalten, andere nicht“, so Trepp.

„Wir haben ziemlich spät angefangen zu kaufen“, betonte Jonas Goebel (Langen Jarchow) von Siegerteam. „Leon und Sons“ setzte beim fiktiven Börsenspiel auf die Aktien von „Bayer, L'Oréal, Google, Microsoft und Nike“, ergänzte der Sternberger Erik Pohl. Das Lady-Quintett von „Die Koniglichen) – der ungewöhnliche Name wurde laut der Brüelerin Lea Kuschke „vom Film Madagaskar“ entliehen – hielten es stattdessen mit „Südzucker und TUI.“  

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