Radweg : Noch kein Lückenschluss an der B 321

Zwischen Zieslübbe und Domsühl gibt es einen neuen Radweg neben der Bahnlinie.
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Zwischen Zieslübbe und Domsühl gibt es einen neuen Radweg neben der Bahnlinie.

Baubeginn für fehlenden Radweg an der Bundesstraße in Richtung Kreisstadt ist bisher nicht in Sicht

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21. September 2017, 05:00 Uhr

Radfahrer, die von Friedrichsruhe in Richtung Parchim unterwegs sind, müssen weiter auf einen sicheren Weg warten. Ein durchgängiger Radweg an der Bundesstraße 321 ist zwar vorgesehen, aber ein Bautermin steht noch nicht fest, wie SVZ im Verkehrsministerium in Schwerin erfuhr.

Nach 20 Jahren Wartezeit wird derzeit endlich der Radweg an der Bundesstraße 191 zwischen Spornitz und Parchim gebaut. Den SVZ-Bericht darüber nahm unser Leser Klaus-Dieter Gnadke aus Severin zum Anlass, sich nach dem Radweg an der Bundesstraße an seinem Dorf zu erkundigen.

Der fehlende Radweg im Zuge der B 321 zwischen Friedrichsruhe über Abzweig Domsühl nach Neuhof gliedert sich in zwei Abschnitte, erklärte Renate Gundlach, Sprecherin des Verkehrsministeriums, auf SVZ-Anfrage. Für den Abschnitt von Friedrichsruhe bis Abzweig Domsühl liege bislang eine Variantenuntersuchung vor. Weitergehende Planungen werden frühestens Ende 2017 beginnen. Für den Abschnitt vom Abzweig Domsühl bis Neuhof werde gegenwärtig der Vorentwurf bearbeitet. Dazu erfolge demnächst eine erste Trassenbegehung durch das Straßenbauamt Schwerin mit dem Sachgebiet Umweltschutz, der Unteren Naturschutzbehörde und der Waldbehörde.

Zum Realisierungszeitraum seien zum gegenwärtigen Stand der Planungen keine konkreten Angaben möglich, so Gundlach. Neben der auskömmlichen Mittelbereitstellung durch den Bund werde es vor allem auch darauf ankommen, ob ein freihändiger Grunderwerb möglich ist oder dafür ein zeitaufwändiges Planrechtsverfahren durchgeführt werden muss.

Das Ministerium verweist auch auf Verkehrszählungen: Die B 321 weise zwischen Crivitz und nördlich von Parchim eine Verkehrsbelegung von 4809 Kraftfahrzeugen in 24 Stunden mit einem Schwerverkehrsanteil von 284 (Stand 2015) auf. Das sei knapp die Hälfte im Vergleich mit dem Abschnitt der B 321 zwischen Crivitz und Schwerin.

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