Parchim : Neue Ideen für die Altstadt

Jürgen Schmidt hat sich Gedanken gemacht, wie die Verkehrsführung auf dem Moltkeplatz flüssiger gestaltet werden kann.
Jürgen Schmidt hat sich Gedanken gemacht, wie die Verkehrsführung auf dem Moltkeplatz flüssiger gestaltet werden kann.

Wie geht es in den nächsten fünf bis zehn Jahren in der Innenstadt weiter? Stadt lud Bürger zum Werkstattgespräch ein

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09. März 2015, 16:43 Uhr

Jürgen Schmidt kam nicht mit leeren Händen zum Werkstattgespräch über die Zukunft der Parchimer Altstadt, zu dem die Stadtverwaltung interessierte Bürger eingeladen hatte: Die gesamte Verkehrssituation auf dem Moltkeplatz ist dem gebürtigen Parchimer, der nach mehreren Lebensstationen nun seit 1971 fest in der Eldestadt beheimatet ist, schon lange ein Dorn im Auge. Jürgen Schmidt fertigte eine Skizze an, wie er sich eine Lösung vorstellen würde, und drückte sie dem Architekten Frank Kirsten vom Büro Mikolajczyk-Keßler-Kirsten in die Hand.

Das in Schwerin ansässige Büro ist seit November 2014 als Rahmenplaner für die Stadt tätig ist. Mit der Sanierung des historisch wertvollen Zinnhauses in der Langen Straße hat es bereits im Jahr 2002 seine Visitenkarte in der Eldestadt hinterlassen. „Ich finde es sehr interessant, die weitere Innenstadtentwicklung begleiten zu können“, freut sich Kirsten auf die neue Herausforderung. Wohin die Reise in den nächsten fünf bis zehn Jahren gehen kann, wo die Prioritäten liegen, welche Nah- und welche Fernziele angepeilt werden, soll nun in einem Maßnahmeplan zusammengefasst und im kommenden Jahr den Stadtvertretern vorgelegt werden. „Wir haben gesehen, was schon geschafft wurde. Wir sitzen in einer sehr guten Situation mit vielen positiven Beispielen, auf die die Stadt stolz sein kann“, würdigte der Architekt das in den zurückliegenden beiden Jahrzehnten Geleistete auf dem Gebiet der Altstadtsanierung.

Doch er sprach allen Beteiligten aus dem Herzen, als er auf den Punkt brachte, wo in der Altstadt noch große Baustellen lauern: Da sind die vielen Baulücken – man geht derzeit von einer Anzahl von etwa 100 unbebauten Flurstücken aus.

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