Parchim : Neue Duschen für die Turnhalle

Gelungene Symbiose von Neu und Alt: der Schulkomplex auf dem Mönchhof.
Gelungene Symbiose von Neu und Alt: der Schulkomplex auf dem Mönchhof.

Stadt hält Schulbauten in Schuss: In diesem Sommer fließen etwa 130 000 Euro für Unterhaltungsmaßnahmen

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12. Juli 2018, 21:00 Uhr

Während die Schüler ihre Sommerferien genießen, wird in Parchimer Schulen wieder gehämmert, gebohrt und gemalert. Dabei handelt es sich um planmäßige Bauunterhaltungsmaßnahmen, die im laufenden Betrieb anfallen. Das unterstreicht der für das Schulressort zuständige Fachbereichsleiter in der Stadtverwaltung, Dirk Johannisson. Denn: Die über Jahre hinweg mit sehr viel eigenem städtischen Geld getätigten Investitionen in Parchims Schulinfrastruktur würden sich nach hinten raus auszahlen. Sehr wohl registriert man im Rathaus auch, wie pfleglich Schüler und Lehrer ihr Lernumfeld bewahren.

Die Gesamtsumme der für die Sommerferien geplanten baulichen Maßnahmen umfasst ein Volumen von fast 130 000 Euro. Der größte Brocken in Höhe von etwa 100 000 Euro ist für die Städtische Turnhalle auf dem Mönchhof verplant. Die von dem Parchimer Architekten Werner Cords (1886 – 1954) geplante und um 1926/27 gebaute Sporthalle wurde Anfang der 1990er Jahre saniert. Jetzt ist es an der Zeit, den Sanitärbereich mit Duschen, Waschtischen und WC neu in Schuss zu bringen. In der Adolf-Diesterweg-Grundschule stehen in diesem Feriensommer die Instandsetzung des Flurbereiches im Erdgeschoss sowie die Optimierung der „Sauberlaufzone“ an. Diese Arbeiten schlagen mit etwa 12 000 Euro zu Buche. Im Goetheschulhaus in der Wallallee wird in den nächsten Wochen an der Fensterfront zur Straßenseite hin die Beschichtung vor allem im ersten und zweiten Obergeschoss erneuert. Die Stadt als Schulträger nimmt dafür ca. 9000 Euro in die Hand. Außerdem soll die Weststadt-Turnhalle an der südlichen Fensterfront mit einem Blendschutz ausgestattet werden. Dafür sind Mittel in Höhe von 8000 Euro eingeplant, erfuhr SVZ vom Fachbereichsleiter.

Regelmäßig macht die Stadt einige Tausender für neue Lernmittel und Mobiliar locker: So werden zum neuen Schuljahr in der Regionalen Goetheschule zwei interaktive Tafelsysteme in Betrieb genommen. Kostenpunkt: 9000 Euro. Nachdem im Dachgeschoss der Adolf-Diesterweg-Grundschule inzwischen die räumlichen Bedingungen für eine zusätzliche Klasse geschaffen wurden, fließen aus der Stadtkasse rund 4500 Euro für Mobiliar.

Einkalkuliert hat die Stadt alljährlich nicht unerhebliche Summen für die laufende Beschaffung von Unterrichts- und Lehrmaterialien. Bis zu einer gewissen Höhe erledigen die Schulen das in der Regel im Direktkauf. Die Regionale Goetheschule wird 2018 etwa 8000 Euro benötigen, die Grundschule in der Wallallee 2500 Euro und die Fritz-Reuter-Schule um die 5000 Euro. Darin ist aber noch kein neues Mathe- oder Englischbuch für die Schüler enthalten: Die Beschaffung der Lehrbücher fürs neue Schuljahr kostet die Stadt mehr als 41 000 Euro.

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