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Innovations- und Technologiezentrum (PITZ) : Neue Chance für Ideenschmiede

vom
Aus der Redaktion der Parchimer Zeitung

Stadt intensiviert Bemühungen zur Vermarktung leerstehender Räume

von
erstellt am 05.Okt.2014 | 17:36 Uhr

In den 90er Jahren war die Euphorie zunächst groß. Carsten Schwarz kann sich noch gut daran erinnern, wie er sich im Oktober 1999 mächtig in die Bresche warf, als in der Stadtvertretung der politische Grundstein für ein Forschungs- und Technologiezentrum (PITZ) in der Kreisstadt gelegt werden sollte. Immerhin war damals von einer Summe von zehn Millionen Mark die Rede, davon musste die Stadt rund zwei Millionen DM als Eigenanteil aufbringen. Bei diesen Größenordnungen hebt man nicht so einfach die Hand.

Carsten Schwarz – übrigens immer noch als Stadtvertreter für die SPD ehrenamtlich politisch aktiv – musste sich nun 15 Jahre später vor wenigen Tagen im Stadtparlament wieder einmal mit dem Thema PITZ beschäftigen. Diesmal stand die Genehmigung von überplanmäßigen Kosten für die Verwaltung auf der Tagesordnung. Grund war die überraschende Abwanderung von Unternehmen aus dem PITZ. Vermietbare Räume stehen leer und geplante Mieterträge von rund 180 000 Euro konnten im Vorjahr nicht mehr komplett erwirtschaftet werden. Zusätzlich belasten Energie- und Unterhaltungsaufwendungen den Stadthaushalt.

Seit Anfang 2013 bemüht sich die Stadt mit Unterstützung der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Südwestmecklenburg (WiFöG), die leerstehenden Räume im PITZ zu vermarkten. Gesucht werden innovative Unternehmen mit einer Nutzungsdauer von fünf bzw. maximal acht Jahren.

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