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Wer ist eigentlich dein Gott? : Multi-Kulti-Projekt hat bald Premiere

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Wer ist eigentlich dein Gott? Mit dieser Frage beschäftigt sich ein Theaterprojekt für Kinder und Jugendliche in Parchim. Am 14. November feiert es Premiere. Möglich wurde es durch die Unterstützung vieler Spender.

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erstellt am 04.Okt.2012 | 10:50 Uhr

Parchim | Am 14. November kommt es im Mecklenburgischen Landestheater Parchim zu einer sehr vielfältigen Auseinandersetzung mit der Frage "Wer ist eigentlich dein Gott?". Auf der Bühne stehen Kinder und Jugendliche, die sich auf ihre Weise in das Thema vertieft haben, nachdem der Förderverein des Mecklenburgischen Landestheaters "Spot an" e.V. im Frühjahr dieses Jahres das Theaterprojekt "Multi-Kulti - Wer ist dein Gott?" initiierte. Da es besonders für junge Menschen nicht immer leicht ist, eine Orientierung in der Glaubensvielfalt zu finden, echte Toleranz zu entwickeln und auch das "Nichtglauben" zu reflektieren, sollte dieses Projekt eine Basis der Auseinandersetzung bieten. Dank der finanziellen Unterstützung durch die Landeszentrale für politische Bildung, den Kirchenkreis Parchim sowie der Sparkasse Parchim-Lübz und natürlich durch die Eigenmittel des Fördervereins "Spot an" e.V. konnte die Idee ins Rollen gebracht werden.

Theaterpädagogin Frauke Ditschuneit koordiniert, begleitet und unterstützt die interessierten Schulen, die die Arbeit längst intensiv aufgenommen haben. Im Ergebnis werden Theatersequenzen entstehen, die am 14. November im Mecklenburgischen Landestheater zur Aufführung kommen. So unterschiedlich, wie die sich beteiligenden Schulen, Kinder, Jugendlichen und begleitenden Lehrer sind, erscheinen auch die inhaltlichen Ideen und Konzepte, die in den Gruppen entwickelt wurden.

Da das Mecklenburgische Landestheater Parchim auch über die Kreisgrenzen hinaus Kooperationsschulen an sich binden konnte, hat sich zum Beispiel die Freiherr-von-Rochow-Schule aus Pritzwalk entschieden, mit einer kleinen Gruppe eine Sequenz zu erarbeiten und zur Aufführung zu bringen. Darüber hinaus werden das Eldenburg-Gymnasium Lübz, das Robert-Stock-Gymnasium Hagenow, die Fritz-Reuter-Schule Parchim, die Goethe-Schule Parchim sowie das Friedrich-Franz-Gymnasium Parchim vertreten sein. Inzwischen wird fleißig geprobt und die schwere Aufgabe von Frauke Ditschuneit ist es, die verschiedenen Konzepte zu einer stimmigen Aufführung zusammen zu führen.

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