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Parchim : Müllplatz: Was sagt das Ordnungsamt?

vom
Aus der Redaktion der Parchimer Zeitung

Leser schildert Zustand in der Weststadt. SVZ fragt Bürgermeister Dirk Flörke. Stadt will sich mit zuständigem Landkreis in Verbindung setzen.

von
erstellt am 14.Sep.2016 | 05:00 Uhr

Wer ist für den Sperrmüllhaufen in der Nähe eines Spielplatzes in der Weststadt verantwortlich, auf den unser Leser Günther Haß am Montag in der SVZ hinwies? Wer kümmert sich um die Beseitigung?

SVZ fragte im Parchimer Rathaus nach. „Nach unserem Kenntnisstand sind in den vergangenen Wochen regelmäßig auch Sperrmüllentsorgungen in der Weststadt erfolgt. Wir wissen jetzt nicht, ob es sich bei diesem geschilderten Umstand um eine angemeldete oder eine irrtümlich vergessene Entsorgung handelt“, sagt Bürgermeister Dirk Flörke. „Wir werden uns aber seitens der Stadt mit dem Landkreis in Verbindung setzen und das klären.“

Grundsätzlich sei die Frage der Sperrmüllentsorgungen Aufgabe des Landkreises, der dies in Parchim organisiert, erklärt Flörke. „Die Mitarbeiter des Ordnungsamtes nehmen nicht tagtäglich solche Dinge auf. Sie gehen aber bei an der Straße vorhandenen Ansammlungen von Sperrmüll davon aus, dass es sich um eine angemeldete Entsorgung handelt. Nur wenn es über längere Zeit nicht entsorgt wird, wenden sie sich an die Stellen im Landkreis.“ So sei das auch bei dem von Leser Günther Haß geschilderten Problem. „Hiervon wussten die Mitarbeitet des Ordnungsamtes bis heute gar nichts“, so Flörke am Montag.

Unser Leser schilderte, dass im Schulbereich der Grundschule West seit mehr als zwei Wochen ein sicher nicht zugelassener Sperrmüllhaufen liege. Dieser Abfall befinde sich neben einem öffentlichen Spielplatz, dem Schulhof der Grundschule West und der Schule selbst. Es gebe viele Anwohner und Lehrer der Schule, die diesen wüsten Platz bald beseitigt haben möchten, schreibt unser Leser.

Bürgermeister Dirk Flörke verweist noch auf ein anderes Thema: auf der Entsorgung von Müll im Stadtgebiet- z.B. im Buchholz oder am Dammer Weg. „Dem gehen wir natürlich unverzüglich nach Bekanntwerden nach“, so Flörke.

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