SVZ-Serie : Mühe um Trinkwasser von morgen

Teichkläranlage Matzlow: Ein halbes Jahr bleibt das Wasser im Durchschnitt in solchen Anlagen, bis es gereinigt wieder über den Vorfluter in den Natur abgegeben werden kann.  Fotos: Michael Beitien
1 von 2
Teichkläranlage Matzlow: Ein halbes Jahr bleibt das Wasser im Durchschnitt in solchen Anlagen, bis es gereinigt wieder über den Vorfluter in den Natur abgegeben werden kann. Fotos: Michael Beitien

Der Aufwand wächst für die Reinigung des Abwassers / WAZV betreibt 23 zentrale Kläranlagen / Teil 9 der SVZ-Serie „Unser Wasser“

von
07. Juli 2015, 15:20 Uhr

Jetzt eine kalte Dusche. Bei der Hitze der vergangenen Tage suchten viele Abkühlung unter dem sprudelnden Nass. Das Trinkwasser aus dem Hahn, das die Stadtwerke und der Wasser- und Abwasserzweckverband bis in jeden Haushalt liefert, ist nicht nur unser wichtigstes Lebenselixier, sondern bleibt auch sonst im Alltag unverzichtbar – zum Duschen, Baden und Zähneputzen, für Waschmaschine und Abwasch, für die Toiletten...

Das Schmutzwasser, das übrig bleibt und das unser Trinkwasser von morgen ist, floss früher insbesondere im ländlichen Raum ohne oder nur mit wenig Behandlung in die Natur zurück. Das hat sich verändert – dank moderner biologischer Kläranlagen in den Haushalten und bei den Entsorgern.

Die Masse des Schmutzwassers aus den Haushalten im ländlichen Raum unserer Region nehmen Kleinkläranlagen auf, sagt Lothar Brockmann, Geschäftsführer im Wasserversorgungs- und Abwasserzweckverband Parchim-Lübz (WAZV). Der Anteil der zentralen Entsorgung liege im Verbandsgebiet unter 50 Prozent. Es wäre unwirtschaftlich, alle Haushalte anzuschließen, so Brockmann, aber: „Die Umwelt zu schützen, sind wir alle in der Pflicht.“ Die Experten im WAZV rechnen damit, dass sich die gesetzlichen Auflagen für die Kläranlagen – ob zentral oder auf dem eigenen Grundstück – in der Zukunft weiter verschärfen.

Mehr darüber lesen Sie in der Printausgabe und im E-Paper im Teil 9 der Serie “Unser Wasser“.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen