Landwirtschaft : Milchpreis macht Bauern Sorgen

Joachim Lübcke auf dem Hof in Siggelkow. Hier stehen rund 300 Milchkühe.
Joachim Lübcke auf dem Hof in Siggelkow. Hier stehen rund 300 Milchkühe.

Einnahmen sind weiter gesunken / Aufwand der Landwirte bei der Milchproduktion liegt in manchen Betrieben bereits über den Erlösen

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11. November 2014, 14:50 Uhr

Sinkende Preise für Milch und Butter im Discounter. Was bei so manchem Kunden ein Lächeln hervorruft, sorgt bei Bauern für Sorgenfalten: Die Preise, die sie als Erzeuger für jeden Liter Milch bekommen, sind soweit gesunken, dass manche Betriebe inzwischen Verluste machen.

Erhielten die Bauern von den Molkereien im vergangenen Wirtschaftsjahr noch Vergütungen von rund 40 Cent je Liter Milch, waren es beispielsweise für die Landwirtschaftliche Erzeuger- und Absatzgemeinschaft (LAG) Friedrichsruhe zuletzt nur noch 33. „Wir brauchen 35 Cent, um die Kosten auszugleichen“, sagt Betriebschef Holger Rebert. Dazu gehören neben laufenden Ausgaben u.a. Tilgung und Zinsen von Krediten für Investitionen in Ställe. Rund 350 Milchkühe stehen hier.

„Wenn wir um die 35 Cent liegen, geht das ganz gut auf“, stimmt Joachim Lübcke, Chef der Siggelkow Agrar eG, zu. Im letzten Jahr blieb Geld aus der Milchproduktion übrig. Gewinne werden auch benötigt, um zu investieren. Derzeit liegen die Kosten über den Erlösen.

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