Galerie ebe in Parchim 2018 : Menschenbilder und Beobachtungen

Galerist Eckhard Bergmann wird im kommenden Jahr wieder sechs Ausstellungen eröffnen können.
Galerist Eckhard Bergmann wird im kommenden Jahr wieder sechs Ausstellungen eröffnen können.

Von Michael Behnisch bis Inge Jastram: Das Ausstellungsjahr 2018 in der Parchimer Galerie ebe auf einen Blick

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28. Dezember 2017, 05:00 Uhr

Noch ist das alte Jahr nicht vorbei, die Nachwirkungen der letzten, sehr erfolgreichen Ausstellung mit Bildern von Horst Janssen in der Parchimer Galerie ebe sind noch zu spüren. Und doch richtet sich der Blick von Eckhard Bergmann nach vorn: Auf 2018 und das, was seine Galerie in ihrem 28. Jahr an Programm bieten wird.

Der Januar beginnt mit Bildern und Skulpturen von Michael Behnisch aus Eggesin. Der Künstler ist in diesen Tagen bereits vor Ort, um gemeinsam mit dem Galeristen die Ausstellung vorzubereiten. Zwei Monate später folgt für die interessierten „ebe“-Besucher kein Unbekannter. In Zusammenarbeit mit Britta und Carsten Kremke aus Garwitz zeigt Eckhard Bergmann Bilder von Carlo Cazals. Anlässlich seines 70. Geburtstages im März, werden eine Vielzahl seiner Werke zu sehen sein. Der gebürtige Hamburger lebt seit 2002 in Parchim und ist bereits das 3. Mal bei „ebe“ zu erleben.

Ein Querschnitt verschiedener Techniken erwartet das Galeriepublikum ab Anfang Mai. Volker Timm zeigt dann erstmals seine Bilder bei „ebe“, die er selbst mit dem Titel „Menschenbilder“ beschreibt. Der Parchimer bringt seit etwa 20 Jahren Kreide und Acryl mit Airbrush auf die Leinwand. Mit seinen Arbeiten, die man auf den ersten Blick mit einem Foto verwechseln könnte, war er in jüngerer Vergangenheit zweimal auf der Kunstschau in Parchim vertreten. Mit Emerita Pansowová und Liane Hossfeld präsentiert Eckhard Bergmann zwei interessante Künstlerinnen gemeinsam in einer Ausstellung. Die deutsch-slowakische Bildhauerin Pansowová, die heute in Berlin lebt und einen bekannten Namen in der Kunstwelt hat, stellte bereits vor 10 Jahren bei „ebe“ aus. Die Malerin Liane Hossfeld aus Potsdam ist sicher noch vielen durch ihre Teilnahme an der Parchimer Kunstschau 2017 im Gedächtnis. Die Verknüpfung beider Kunstrichtungen in einer gemeinsamen Exposition verspricht spannende Betrachtungen. Die Vernissage wird am 1. Juli stattfinden, ebenso wie das Sommerfest, zu dem Eckhard Bergmann im Rahmen des „Parchimer Kultursommers“ einladen wird.

Schon fast Herbst wird es sein, wenn Bilder von Werner Grimmer anlässlich seines 75. Geburtstages bei „ebe“ gezeigt werden. Der ehemalige Lehrer für Kunsterziehung und Philosophie, der bis 2006 am Parchimer Gymnasium unterrichtete, hat seine Kunst schon in vielen Ausstellungen der Öffentlichkeit präsentiert. Ab 9. September kommt nun das Parchimer Publikum erneut in den Genuss von Grimmers Malerei und Grafik.

Mit Inge Jastram ist es Eckhard Bergmann gelungen, eine weitere hochkarätige Künstlerin nach Parchim zu holen. Auch von ihr waren in der Kunstschau 2017 einige Arbeiten zu sehen. Sie wurde 1943 in Naumburg (Saale) geboren und lebt in Kneese bei Marlow. Ihr künstlerischer Schwerpunkt liegt auf Radierungen, Menschenbeobachtungen und Landschaften. Wie vielfältig sie diesen Themen begegnet, wird in der Ausstellung ab 4. November sichtbar sein. Einen Ausblick auf 2019 sei mit der Ankündigung der Fotografien von Claudia Müller an dieser Stelle gemacht.

Rückblickend freut sich Eckhard Bergmann über ein gelungenes 2017, das wieder viele kunstbegeisterte Parchimer und Nicht-Parchimer in die Galerie gelockt hat. „Aber auch 2018 verspricht uns vielfältige Ausstellungen mit interessanten Künstlern“, so der Galerist. Und das wird für uns alle mit Sicherheit erneut ein gutes, buntes Kunstjahr bei „ebe“, eines mit Malerei, Grafik und Skulpturen, eines, das unsere Augen und Seelen berühren wird.

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