Theater : „Mein Kindheitstraum wurde wahr“

Probenfoto für „Michel in der Suppenschüssel“ – Julian Dietz schlüpft gleich in vier Rollen, in einen Dorfbewohner, einen Arzt, einen Auktionator und in die Rolle der Frau Petrell. Fotos: M.ichael-Günther Bölsche
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Probenfoto für „Michel in der Suppenschüssel“ – Julian Dietz schlüpft gleich in vier Rollen, in einen Dorfbewohner, einen Arzt, einen Auktionator und in die Rolle der Frau Petrell.

Erstes Engagement für Julian Dietz als Schauspieler am Mecklenburgischen Landestheater Parchim

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26. Januar 2016, 15:48 Uhr

„Mein Kindheitstraum wurde wahr“, das sagt Julian Dietz, seit Herbst 2015 am Mecklenburgischen Landestheater Parchim engagiert. Dass es das kleine Theater in der Blutstraße werden wird, das hat der in Offenbach gebürtige Julian Dietz zwar nicht geplant, fühlt sich hier aber angekommen und „sehr gut aufgenommen vom gesamten Ensemble“. Auch die Kreisstadt selbst gefällt ihm, obwohl es schon eine Umstellung ist, von Berlin in die mecklenburgische Kleinstadt zu wechseln.

Doch bevor er an die Elde kam, führte sein Weg über die Themse an die Spree. In England herrscht ein völlig anderes Schulsystem, das reizte ihn. „Nach der 10. Klasse ging ich ins englische Internat und hatte dort unter anderem Schauspiel bereits als Schulfach“, erzählt der 22-Jährige. Auch wenn es ein Kindheitstraum war, so hat er nicht wie viele andere seine ersten Gehversuche in Laienspielgruppen absolviert. Ihn reizte die Bühne an sich und Schauspiel stand gar nicht ganz oben auf der beruflichen Wunschliste, sondern das Musical. Nach Ablauf eines Workshops in diesem Fach allerdings war dann doch klar: „Es ist die Schauspielkunst, die mich reizt und nicht das Musical“.

An der Spree setzte er diesen Wunsch in die Tat um und studierte drei Jahre an der privaten Berliner Schule „Etage“. Und dann ging es direkt an die Elde nach Parchim.

Die erste Rolle in der Kreisstadt war die des Samuel in „Räuberhände“, zur Premiere im Juli in der Remise des Landratsamtes noch als Gastschauspieler. Doch mit Beginn der Spielzeit 2015/2016 wurde er fest engagiert und scheint ein Freund der Doppelrollen zu sein. In dem Weihnachtsmärchen „Rotkäppchen“ spielte er zum einen den Angsthasen und zum anderen den Kampfhasen.

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