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Krise in der Eisbeinrepublik : Mehr Narren braucht das Land

vom
Aus der Redaktion der Parchimer Zeitung

Parchimer Carneval Club (PCC) wird 60 und niemand feiert / Domsühler Narren machen Pause / Personalnot in der Eisbeinrepublik

von
erstellt am 06.Feb.2015 | 14:34 Uhr

Man stelle sich vor, es ist Karneval und keiner bekommt was mit. Im Rheinland würde jeder, der diese These vertritt, für verrückt erklärt. Dort tobt seit Wochen das Faschingstreiben auf den Straßen und in bis auf den letzten Platz gefüllten Sälen. Doch auch im kühlen Norden, wie in Parchim, Lübz, Goldberg, Suckow, Spornitz oder Domsühl geht es in der fünften Jahreszeit hoch her. Und mitunter gibt es doppelt Grund zu feiern. In der Kreisstadt begeht der Parchimer Carneval Club PCC seinen 60. Geburtstag. Ist das nicht toll? Die Närrinnen und Narren, die in den 1950er Jahren im Hydraulikwerk den Faschingsklub aus der Taufe gehoben haben, könnten eigentlich stolz darauf sein. Doch richtig Freude will in der Eldestadt selbst wenige Tage vor dem Höhepunkt der fünften Jahreszeit nicht aufkommen. Auf der Suche nach einer zünftigen Faschingsfete wird man weder an den Litfaßsäulen noch im Internet fündig. Hat der PCC womöglich aufgegeben? „Der PCC lebt“, sagt Raik Fahndrich, seines Zeichens Präsident.

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