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5 . Flutlichtpokal : Massenweise Löschangriffe

vom
Aus der Redaktion der Parchimer Zeitung

51 Teams rangen beim 5. Flutlichtpokal der Spornitzer Feuerwehr um die schnellste Zeit / Severiner kamen mit einem Showlauf als Piraten

svz.de von
erstellt am 31.Aug.2014 | 19:24 Uhr

Es hat sich herum gesprochen: Der Flutlichtpokal der Freiwilligen Feuerwehr Spornitz stellt einen ganz besonderen Höhepunkt im Kameradschaftsleben darstellt. Aus Mecklenburg-Vorpommern und aus Brandenburg kommen die Teilnehmer. Dabei handelt es sich um einen Wettbewerb im Löschangriff nass nach den internationalen Regeln der CTIF (Internationales technisches Komitee für vorbeugenden Brandschutz und Feuerlöschwesen). Allerdings mit der Maßgabe, dass nur ganz besondere Tragkraftspritzen (TS) zum Einsatz kommen. „Wir nutzen ausschließlich die Spritzen TS 8/8 nach TGL aus der DDR-Zeit, die getunt wurden“, erklärte Ronny Mathes-Languth von der FFw Spornitz. Dabei handelt es sich um Maschinen, bei denen der erste Saugschlauch mitsamt Korb komplett mit Wasser gefüllt sein muss. Dann muss nicht erst Wasser angesaugt werden, sondern man kann gleich pumpen und hat somit sofort Druck und kann deutlich schnellere Zeiten erzielen.

Entstanden war die Idee vor fünf Jahren zur 75-Jahre-Feier der Spornitzer Wehr. Damals kamen trotz strömenden Regens 17 Mannschaften. „Heute sind es 51 bei bestem Wetter“, freute sich Mathes-Languth. Die Vorbereitungen seien gut angelaufen. Am Sportplatz war für jeden Teilnehmer ein Feld abgesteckt, auf dem die Utensilien abgelegt wurden. Jede Wehr brachte ihre eigene Ausrüstung mit, von der TS über die Saugschläuche, Verteiler, Strahlrohr und Kleinmaterial.

Dank der Hilfe des THW, der Führungsgruppe des Amtes Parchimer Umland, des Spornitzer Karnevalvereins sowie der eigenen Spornitzer Kameraden konnte der Wettkampf pünktlich starten. Er hat sich mittlerweile zu einem kleinen Volksfest entwickelt. Etliche Teilnehmer nehmen extra Urlaub, um in Spornitz dabei sein zu können.

Und dann startete der Löschangriff nass Marathon mit jeweils zwei Läufen, wobei der bessere Lauf in die Wertung kam. Auf drei Bahnen kämpften die Teams in drei Wertungsgruppen, so die Frauen, die Männer und die Ü-40-Gruppe. Die Damen aus Fahrbinde, Lübesse und Lewitzrand eröffneten den Reigen, während die Wehren aus Glaisin, Göhlen und die Frauen aus Gresse mit ihrem zweiten Lauf den Wettkampf beendeten. Außerhalb der Wertung startete die Severiner Wehr mit einem Showlauf. „Wir kommen nach der Musik von Santiano als Piraten auf einem Kutter und absolvieren den Löschangriff auf eine etwas andere Art", verriet Ricardo Völker vorab.

Gegen Mitternacht war es dann soweit: Die Sieger konnten gekürt werden und ihre Pokale in Empfang nehmen. In der Wertung der Frauen gewann das Team aus Lübesse mit 31,24 Sekunden vor den Lewitz-Ladies mit 33,77 Sekunden.

Die Spornitzer holten den Sieg in der Gruppe Ü40 mit 23,39 Sekunden vor Techentin (bei Ludwigslust), die 26,32 Sekunden benötigten und der FFw Lübesse mit 30,00 Sekunden. In der Männerwertung hatten die Kameraden der FFw aus Dequede mit 19,7 Sekunden Nase vorn. Ihnen folgte das Team Boizetal mit 21,04 Sekunden. Die Kameraden aus Kummer belegten mit 21,22 Sekunden den dritten Rang.



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