Truck & Bus Service GmbH : MAN in Parchim offiziell am Start

Beim MAN Truck + Bus Service im Schwarzen Weg werden Lkw aller Hersteller repariert.
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Beim MAN Truck + Bus Service im Schwarzen Weg werden Lkw aller Hersteller repariert.

Morgen ist die offizielle Eröffnung der Truck & Bus Service GmbH vor den Toren der Kreisstadt. Das Unternehmen will die Lücke im Reparatursegment schließen.

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06. September 2012, 06:37 Uhr

Parchim | Bereits im Juni war beim MAN Truck & Bus Service im Schwarzen Weg 7 arbeitsmäßig der Startschuss gefallen. Morgen eröffnet Parchims jüngstes Unternehmen nun auch offiziell. Eingeladen hierzu sind Gäste aus den Verwaltungsspitzen von Stadt und Landkreis, vor allem aber natürlich Kunden und potenzielle Kundschaft von Transportunternehmen und Betrieben der Logistikbranche in der Region, die durchaus bis Hamburg oder Berlin reichen kann.

Betriebsleiter Kai Weisgerber und sein 13-köpfiges Team hoffen auf große Resonanz. Und es ist im Grunde auch nicht zu erwarten, dass sie enttäuscht werden: Denn einen MAN Service, den suchte man bisher in weitem Umkreis vergebens. Die Parchimer werden hier also eine Nachfrage-Lücke schließen und so gleichwohl in eine Marktlücke stoßen.

Im Oktober vergangenen Jahres war der erste Spatenstich mit großen Plänen gesetzt worden; der Winter brachte einige Wochen Terminverzögerung. Jetzt sind Parchims MAN’nen am Markt. Mit einer nach neuesten Richtlinien konzipierten und ausgestatteten Werkstatt, in der MAN-Fahrzeuge, jedoch auch Lkw aller anderen Hersteller, Transporter und selbst Pkw repariert werden können. Darüber hinaus bietet das Unternehmen alle gesetzlich geforderten Prüfungen an, macht lediglich den TÜV mit Externen von der Dekra. Weisgerber, der den Aufbau des Betriebes seit Anfang an begleitet und bestimmt kein Mann übertriebener Worte ist: "Unsere Werkstatt ist technisch komplett mit Nummer 1 Ware ausgestattet. Für uns ist das eine Notwendigkeit, um absolut flexibel auf die Anforderungen des Marktes reagieren zu können."

Und genau das ist es, was die Parchimer auszeichnet und womit sie sich künftig profilieren wollen. Am eigenen Standort, aber auch vor Ort: Neben der regulären Arbeitszeit - 7 bis 19 Uhr - bietet der Betrieb einen 24-Stunden-MAN-Notruf an. Kommen die Trucks im Normalfall zu vereinbarten Terminen zu Check und Wartung auf den Hof, fahren Weisgerbers Männer vor Ort, wenn ein "Teddy" auf der Landstraße liegen geblieben ist. "Eigens dafür haben wir ein Pannenfahrzeug mit komplettem Werkzeugsatz angeschafft, das zusätzlich mit einer mobilen Schweißapparatur ausgerüstet ist und vor Ort seinen eigenen Strom produziert", sagt Weisgerber und fügt hinzu, dass das im Service heutzutage ein Muss ist. "Bei Pannen muss es schnell gehen und genau da setzen wir mit unserem Service an." Der 35-jährige Torgelower, der natürlich seinen KfZ-Meister hat, auf Softwareentwickler umschulte und bei der Bundeswehr über mehrere Jahre Werkstattleiter war, muss nicht extra erwähnen, dass dies nicht nur für MAN-Fahrzeuge gilt, sondern genauso für alle andere Lkw, Transporter und Pkw. Das gehört zur Firmenphilosophie.

Bereits im Februar hatte die GmbH, übrigens im Firmenverbund mit dem Speditionsunternehmen Krüger + Voigt und wie sie geführt von den geschäftsführenden Gesellschaftern Hergen Krüger und Henning Voigt, ihre Mitarbeiter eingestellt. Sechs Mechatroniker, einen zweiten Meister und eine Serviceassistentin. Darüber hinaus haben mit Lehrjahresbeginn zwei KfZ-Mechatroniker sowie ein Bürokaufmann ihre Ausbildung begonnen. Zwei Buchhalterinnen komplettieren inzwischen das Team. "Die Einstellung zu einem so frühen Zeitpunkt war notwendig, um den Schulungsbedarf sicherzustellen", sagt Weisgerber. Denn in der Transporterbranche sei es üblich, dass die Service-Werkstätten über das Know How der Hersteller verfügen. Auch MAN habe da sehr hohe Ansprüche. "Der Arbeitsbeginn für unsere Leute fiel deshalb auch auf den Beginn ihres ersten Lehrgangs in München", erinnert sich Kai Weisgerber. "Beim MAN-Audit", sagt der junge Betriebsleiter nicht ohne Stolz, "waren die Vertreter des Münchner Konzerns sehr angetan. Nicht nur, da wir die Qualitätsprüfung in Rekordzeit über die Bühne brachten. Noch nie, haben sie uns bescheinigt, hätten sie einen Betrieb erlebt, der die Aufgaben mit soviel Eifer, Herzblut und Ernsthaftigkeit angegangen ist. Von der Antragstellung bis hin zur Vertragsunterzeichnung. Und wir gedenken auch nicht, in unserem Eifer nachzulassen", so Weisgerber.

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