Parchim : Malsaal wieder im Spiel

Im Malsaal fanden insbesondere Aufführungen für Schülergruppen statt.
Im Malsaal fanden insbesondere Aufführungen für Schülergruppen statt.

Übergangslösung bis zum Umzug in die Theatermühle wird geschaffen

von
15. August 2017, 05:00 Uhr

Nachdem sich immer mehr abzeichnet, dass ein Umzug der Parchimer Spielstätte in die Theatermühle vor Ablauf der nächsten beiden Jahre nicht zu realisieren ist, wird nun eine Übergangslösung geschaffen, um Kostenressourcen und Manpower schonender zu verbrauchen: Der Malsaal kommt wieder ins Spiel.

Die kleine Spielstätte unmittelbar neben dem großen Theatersaal im Haus in der Blutstraße wird bis zum Beginn der neuen Theatersaison hergerichtet. Erforderlich sind statische Verbesserungen und Nachbesserungen im Sicherheitsbereich (Fluchtwege) sowie im Brandschutz, erfuhr SVZ vom Beigeordneten des Landrates, Andreas Neumann. Eine Baugenehmigung liege vor, die entsprechenden Arbeiten beginnen in dieser Woche und werden voraussichtlich bis Anfang September dauern. Sie werden von hiesigen Firmen ausgeführt.

Dem Ganzen sei eine Wirtschaftlichkeitsbetrachtung vorausgegangen, erklärt Neumann: Dabei habe sich herausgestellt, dass selbst bei einer zweijährigen Nutzung die Kosten für die Baumaßnahmen günstiger ausfallen im Vergleich zu den Aufwendungen, die für das Einmieten in andere Objekte sowie den ständigen Transport, Auf- und Abbau der Kulissen anfallen. Fazit: Die Investition in eine Übergangslösung sei die kostengünstigere und damit eine vertretbare Alternative.

Seit im großen Saal und im Malsaal, der vor allem als Aufführungsort von Jugendstücken für Schulklassen etabliert war, keine Proben und Vorstellungen mehr stattfinden, musste sich das Ensemble in Räumlichkeiten außerhalb seiner Spielstätte einmieten. Lediglich die Theatergaststätte wird aktuell noch bespielt. Ein Zustand, der auch für das technische Personal immer mehr zur Belastungsprobe wurde. Andreas Neumann stellt in diesem Zusammenhang klar, dass der Große Saal „nicht angefasst“ wird.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen