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Theaterjubiläum : „Männer sünd wat Wunnerbores“

vom
Aus der Redaktion der Parchimer Zeitung

Ensemble der plattdeutschen „Speeldäl“ bringt zehntes Stück auf die Pingelhofbühne

Leute, wie die Zeit vergeht. Im Frühjahr 2004 sorgte die Nachricht, dass auf der Diele des 400 Jahre alten Pingelhofes auch Theater gespielt wird, für ungläubiges Kopfschütteln. Wer hat sich das ausgedacht? Passt das ins Konzept der Museumshofanlage? Wo kommen die Schauspieler her? Inzwischen hat es sich bis Wahlstorf, Rom, Raduhn, Kladrum, Neuhof, Dütschow, Malchow und Neu Kalliß herumgesprochen, dass das Laienensemble der „Speeldäl“ mit plattdeutschem Humor ein kulturelles Aushängeschild für den legendären Pingelhof ist.

Der frühere Museumsführer Rolf Holst und Parchims Original Lotti Jenßen hatten die Idee geboren, „um der plattdeutschen Sprache“ wieder auf die Beine zu helfen. Schnell fanden sich Mitstreiter, die sich mit dem Pingelhof eng verbunden fühlen und ihre Theatertalent gerne in der Öffentlichkeit zeigen.

Für Lotti Jenßen ist es zugleich die Möglichkeit, der Fantasie freien Raum zu geben und selbst erdachte Geschichten für Ein-Stunden-Stücke zu entwickeln. Als Frau, die schon immer ein großes Herz für die Kultur bewiesen hat, viel es ihr nicht schwer, Alltagsgeschichten mit der elektrischen Schreibmaschine aufs Papier zu bringen. Inzwischen sind so zehn plattdeutsche Theaterstücke entstanden.

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erstellt am 28.Apr.2014 | 11:23 Uhr

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