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Gemeinde Lewitzrand : Lückenschluss in der Radler-Lewitz

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Dritter Bauabschnitt des neuen Radwegs zwischen Tramm und Garwitz läuft auf Hochtouren. Er wird die beiden Lewitzrand-Ortsteile Raduhn und Garwitz miteinander verbinden. Mitte Mai soll dieser Abschnitt eröffnet werden.

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erstellt am 24.Apr.2012 | 09:59 Uhr

Lewitzrand | Vielleicht noch drei, vier Wochen, dann wird das nächste Teilstück des ca. 6,5 Kilometer langen Radweges zwischen Tramm und Garwitz fertig gestellt sein. Auf Hochtouren laufen momentan die Arbeiten am ersten Bauabschnitt, der bereits der dritte in der Realisierung ist. 2,5 Kilometer lang, wird er die beiden Lewitzrand-Ortsteile Raduhn und Garwitz miteinander verbinden. "Mitte Mai wollen wir diesen Abschnitt eröffnen", so Bürgermeister Wolfgang Hilpert.

Mit einer kleinen Einweihungsfeier wie im vergangenen Herbst, als die Abschnitte drei und vier und damit die Verbindung zwischen Klinken und Tramm mit ca. 2,6 Kilometer bei einer kleinen Sternfahrt "eingeradelt" worden waren? Mehrere hundert Einwohner aus beiden Nachbargemeinden waren damals an einem sonnigen Morgen in den Sattel gestiegen und hatten bei Musik, Bratwurst und einem gepflegten Bierchen den Radweg, der die Gemeinden Tramm und Lewitzrand verbindet, offiziell eingeweiht. "Ob wir auch diesmal eine so große Veranstaltung machen werden, ich weiß es noch nicht. Eine würdige und wohl auch wieder aktive Form werden wir aber ganz gewiss finden", ist sich Hilpert sicher. Und der Bürgermeister weiß, dass für die Ideenschmiede und die Vorbereitung noch genügend Zeit bleibt. Denn nach dem derzeitigen Bauabschnitt kommt noch ein allerletzter: die etwa 1,5 Kilometer zwischen Raduhn und Klinken. Die Planung sieht hier die Fertigstellung für ca. Ende August vor.

Die neuen ca. 6,5 Radweg-Kilometer werden übrigens nicht nur Tramm und Garwitz miteinander verbinden und damit für mehr Bewegungsfreiheit in der Großgemeinde sorgen. Sie schaffen auch den Anschluss an die Kreisstaße 30 zwischen Göhren und Sukow "und sie sind eine Ergänzung zum bereits bestehenden, ca. 90 Kilometer langen Radrundweg durch die Lewitz", sagt Hilpert. Der mache es dank eines gemeinsamen Projektes der Ämter Banzkow, Parchimer Umland und Neustadt-Glewe seit einigen Jahren schon möglich, dass die Radwanderer das Landschaftsschutzgebiet vom Sattel aus erkunden können. "Wir haben uns mit unserem Radweg einen großen Wunsch erfüllt, der aus den Fusionsverhandlungen herrührt. Er erweitert die Varianten, unmotorisiert in die Lewitz einzufahren, noch", sagt Hilpert und erinnert an die Gespräche zwischen Matzlow, Garwitz, Raduhn und Klinken im Jahr 2008.

Bei etwa 1,1 Millionen Euro liegen die Baukosten für das gesamte Projekt (einschließlich Planung und Landschaftsbau). Wie hoch der Eigenanteil der Gemeinde ist, will der Lewitzrand-Bürgermeister nicht sagen. "Dank erfolgreicher Verhandlungen und hervorragender Unterstützung durch das Innenministerium, das Verkehrsministerium und das Landwirtschaftsministerium, vertreten durch die LEADER-Gruppe, haben wir für unser Projekt großzügige Fördermittel erhalten", verrät er.

Um Projekt und Finanzierung auf den Weg zu bringen, seien drei Jahre Vorarbeit notwendig gewesen. "Diese Zeit haben wir intensiv genutzt, auch, um die Flächen, über die der Radweg führt, zu erwerben oder gegebenenfalls auszutauschen", so der Bürgermeister. "Das waren eine Menge. Ich muss aber im Nachhinein sagen, dass wir mit den Grundstückseigentümer keine Probleme hatten. Man muss den Leuten eben einfach erklären, was man vorhat, dann verstehen sie das und unterstützen das Projekt." Bei manch anderen Radwegprojekten in der Region war und ist das nicht immer der Fall.

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