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Parchim : Lichtershow zieht Besucher in den Bann

vom
Aus der Redaktion der Parchimer Zeitung

Trotz Regenwetter am ersten Abend verfolgten Besucher das Spektakel / Ansturm am Sonnabend auf die Luda / Neuauflage 2015

von
erstellt am 14.Dez.2014 | 20:00 Uhr

Fantasievolle Dekorationen, zauberhafte Beleuchtung, beeindruckende Lichtshows im Zusammenspiel mit Musik: Die Licht- und Dekoausstellung Luda zwischen Moltkeplatz und Blutstraße zog an zwei Abenden die Parchimer in den Bann. Selbst am regnerischen und stürmischen Freitag kamen etliche Besucher. Am Sonnabend war es knackend voll.

„Endlich ein Lichtblick in der Stadt“, schmunzelte ein Rentner, der über den Moltkeplatz zog. „Schön was ihr macht“, wandte sich eine Frau mit Fahrrad an den Mann hinter dem Pult, der die Lichter in der Blutstraße steuerte. „Sonst ist ja nicht viel los“, so Heike Romatzki, die mit ihren Kindern Josi, Marvin und Laisa gleich mit den ersten Lichtstrahlen auf den Moltkeplatz kam.

„Einfach toll!“ Auch Marita Wahls und ihre Schwiegertochter Melanie schwärmten, als sie die Lichtshow am Freitagabend bei Regen auf dem Moltkeplatz bewunderten. Mit der ganzen Familie waren sie vor Ort. „Toll, dass es Leute gibt, die das organisieren“, freute sich Marita Wahls. „Und wir essen und trinken gern.“ Deshalb kam die Familie, um Glühwein und Bratwurst zu genießen. In unserer Zeitung hatten die Wahls gelesen, dass der Verkauf zur Finanzierung beitragen soll. Alle Mitwirkenden aus dem Veranstalterteam Strahlemann und Söhne unter Leitung von Matthias Dehn und Michael Gronwald engagierten sich ehrenamtlich für das Event. Sie wurden von Sponsoren unterstützt.

Angesichts des Wetters vor dem ersten Showabend gab es Verzögerungen beim Aufbau, so dass zwei Objekte - die Qualle und das Labyrinth auf dem Moltkeplatz – erst am zweiten Tag erleuchtet werden konnte.

Am Samstag kamen dann noch mehr Besucher, als die Veranstalter erwartet hatten. Knackend voll war es auch bei der Aufführung des Schwarzlichttheaters mit Goldberger Schülern im Rathauskeller. Nicht alle Zuschauer konnten deshalb mitverfolgen, was sich auf der Bühne abspielte. Künftig werde wohl ein größerer Raum und auch ein noch größerer Grill benötigt, meinte Matthias Dehn.

Zwei Jugendliche erwiesen sich am späten Samstagabend als Spielverderber. Sie randalierten im Hololabyrinth. Sofort schritten andere Besucher ein, berichtet Matthias Dehn. Die Verdächtigen konnten durch die Betreiber des Lichterfestes verfolgt und gestellt werden, so die Polizei am Sonntag. Beide standen nicht unerheblich unter Alkoholeinfluss. Gegen beide werde ermittelt.

Nächstes Jahr vor dem 3. Advent soll es eine Luda-Neuauflage geben.

 

 

 

 

 

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