Erntefeste : Langer Umzug durch Marnitz

Gleich zwei Erntekronen waren zu bewundern.
Gleich zwei Erntekronen waren zu bewundern.

Am Ende der Strecke gab es Kinderspiele mit den Landfrauen und Oktoberfest-Stimmung

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19. September 2017, 05:00 Uhr

Selten zuvor hatte Marnitz zum Erntefest einen derart langen Umzug wie am vergangenen Samstag gesehen. In Doppelreihen stellten sich sowohl große als auch kleine Zugmaschinen mit ihren geschmückten Anhängern in der Ruhner Straße zur Abfahrt bereit. Zur Feier des Tages bot Marnitz gleich zwei Erntekronen auf. Vom Malower Pferdehof hatte sich außerdem eine Reitergruppe als Bereicherung des Umzugs eingefunden.

Gesichert wurde der herbstliche Lindwurm von Fahrzeugen der örtlichen Feuerwehr. Aber auch die Polizei zeigte Präsenz, galt es doch, die Bundesstraße 321 während des Umzugs gleich zweimal zu überqueren und sie als Friedensstraße auch noch ein Stück als innerörtliche Durchfahrtstrecke in Anspruch zu nehmen.

Von der Marnitzer Feldfruchtgesellschaft zog der Treck über die Karl-Marx- und Schmiedestraße in das Ringstraßen-Rondell an Apotheke, Kirche und Gemeindezentrum. Über die B 321 ging es dann zur Bahnhofstraße. Sie wurde auf ihrer ganzen Länge durchfahren, war die parallele Moosterstraße doch wegen Bauarbeiten gesperrt. Am Parkplatz der Grund- und Regionalschule „Am Ruhner Berg“ wurde gewendet und auf dem gleichen Weg die Rückfahrt eingeschlagen. „Über diese Änderung haben wir die Einwohner des Altenheims eigens informiert, damit sie sich nicht an der falschen Stelle als Zuschauer einfinden“, erklärte Bürgermeister Hans-Jürgen Buchholz.

Endstation des Festzugs war die alte Turnhalle in der Ernst-Thälmann-Straße. Hier hatte Waltraud „Traudi“ Quade mit den Marnitzer Landfrauen etliche Kinderspiele vorbereitet.

Danach ließen Freibier und etliche junge Frauen in feschen Dirndls schnell Oktoberfest-Stimmung aufkommen.

(Weitere Bilder finden Sie in der Printausgabe und im E-Paper)

Horst Kamke


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