20 Fragen An Hans-Heinrich Rave : Landwirt möchte Russisch sprechen

Hans-Heinrich Rave mit Milchkühen auf dem Kastanienhof in Schlieven.
Hans-Heinrich Rave mit Milchkühen auf dem Kastanienhof in Schlieven.

Hans-Heinrich Rave von der Kastanienhof KG in Schlieven träumt von einer längeren Reise mit der transsibirischer Eisenbahn

svz.de von
13. Dezember 2013, 23:41 Uhr

Er ist Bauer auf dem Kastanienhof: Hans-Heinrich Rave (61). Nach seiner Ausbildung wurde er selbstständiger Landwirt in Groß Kampen in Holstein und ab 1986 öffentlich bestellter und vereidigter landwirtschaftlicher Gutachter und Berater. Seit 1991 wirkt er in Schlieven. Hans-Heinrich Rave, sein Sohn Torsten und ein weiterer Gesellschafter sind Eigentümer der Kastanienhof KG.

Rave, in Kremperheide in Holstein geboren, ist verheiratet, hat drei Söhne und sechs Enkel. „In und mit der Natur leben, als Landwirt, Jäger und Naturliebhaber“ sei sein Hobby, erklärte er gegenüber unserer Zeitung. SVZ-Redakteur Michael Beitien stellte ihm 20 Fragen zum Wochenende.

Wo ist Ihr Lieblingsplatz in der Region?
Hans-Heinrich Rave: In der Natur in meinem Jagdrevier in Schlieven
Wären Sie Bürgermeister, was würden Sie sofort ändern?
Mit der Entwicklung meiner Gemeinde Domsühl bin ich sehr zufrieden. Besonders freue ich mich über die Gemeindefusion mit Severin. Um sich in seiner Gemeinde wohl zu fühlen ist das Gemeindeleben sehr wichtig. Ich hoffe, dass auch die neue Gemeindevertretung nach der Kommunalwahl im Mai 2014 die Feuerwehren und die Vereine weiterhin unterstützt.
Wo kann man Sie in der Region am ehesten treffen?
Im Landwirtschaftsbetrieb „Kastanienhof KG“ in Schlieven.
Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?
Mit Kartoffelsammeln und Rüben hacken bei meinem Vater.
Und wofür haben Sie es ausgegeben?
Für ein Karl May Buch.
Was würden Sie gerne können?
Die russische Sprache.
Was stört Sie an anderen?
Wenn Müll einfach in der Natur entsorgt wird.
Worüber haben Sie zuletzt herzlich gelacht?
Über den Schalk meiner Enkel.
Was haben Sie zuletzt Unvernüftiges getan?
Beim Bergwandern in den Alpen habe ich die Anforderungen als „Flachlandtiroler“ unterschätzt und mir und meiner Frau einen hässlichen Muskelkater eingehandelt.
Wer ist Ihr persönlicher Held?
Es gibt für mich nicht den Helden. Jeder, der mit persönlichem Einsatz und Zivilcourage gegen Unrecht eintritt, ist für mich ein Held.
Welches Buch lesen Sie gerade?
Einen Reiseführer für Namibia, da mich dieses Land reizt.
Welche Fernsehsendung verpassen Sie nie?
Die Tagesschau
Wo trifft man Sie eher: Auf dem Fußballplatz oder bei einer Sportübertragung vor dem Fernseher?
Eher vor dem Fernseher.
Wen würden Sie gerne mal treffen?
Angela Merkel, ich würde gern erfahren, was diese Frau denkt und motiviert.
Wenn Sie nicht selbst kochen: Was kommt dann bei Ihnen auf den Tisch?
Meine Frau ist eine sehr gute Köchin, deshalb bin ich in der Küche eine Niete. Auf den Tisch kommt sehr viel Wild und Fisch, aber nur mit viel Gemüse.
Mit welchem Lied verbinden Sie Ihre schönste Erinnerung?
Bei Liedern von Neil Diamond kann ich sehr gut entspannen.
An welches Geschenk erinnern Sie sich noch gerne und von wem haben Sie es bekommen?
Ein Fallschirm-Tandemsprung wurde mir von meinen Mitarbeitern zu meinem 50. Geburtstag geschenkt.
Welchen Traum möchten Sie sich noch erfüllen?
Ein längeres Stück mit der Transsibirischen Eisenbahn reisen.
Was werden Sie als Rentner machen?
Als Rentner will ich mich mit der Familien- und der Dorfgeschichte befassen.
Wem sollten wir dieses Fragen ebenfalls stellen?
Rainer Hromada aus Suckow




zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen