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Parchimer Zeitung

20. Oktober 2017 | 21:49 Uhr

Längst in Weihnachtslecker-Laune

vom

svz.de von
erstellt am 17.Okt.2012 | 11:12 Uhr

PARCHIM | Ja ist denn heut’ schon Weihnachten? Natürlich nicht. Jedoch gehen wir mit unserer Aktion "Weihnachtsleckerei 2012" gemeinsam mit unseren Lesern und mit Bäcker- Konditormeistern aus der Region als Partner schon mit Riesenschritten darauf zu. Viele Leser sind unserem Aufruf gefolgt und haben uns ihre leckersten Weihnachtsrezepte zugeschickt. Über manche staunten selbst die Profis und manche werden in diesem Tagen in ihren Backstuben nachgebacken.

Wie gestern im Café Scholz in Parchim: Lebkuchen vom Blech, Quark stollen und Mürbeteigplätzchen mal anders standen hier auf der Liste. SVZ schaute den Profis über die Schulter, als der Lebkuchen nach einem Rezept von Birgitt Borchert aus Pastin entstand: Ein Blick darauf und Gabriele Scholz, die Chefin des Hauses, weiß: "Das ist ein Lebkuchen, für den man keinen Vorteig braucht." Und damit ist er wirklich prädestiniert für zuhause und wenn’s mal schnell gehen soll. Geschwind zaubert Gabriele Scholz aus 1400 g Mehl, 1200 g Zucker, 800 g Haselnüssen, acht Päckchen Vanillezucker, einem Liter Milch, 600 g flüssiger Butter, 16 Eiern, Honig, Zimt, Lebkuchengewürz und Backpulver den Teig. Ratzbatz geht das, schon wandert der Teig aufs Blech (ihr Tipp: das vorher unbedingt mit Backpapier auslegen) und bei 200 Grad für etwa 20 Minuten in den vorgeheizten Ofen. Zeit wird’s, denn schon stehen Marco, Justin, Chris, Romy, Anna, Lilly und Jason mit ihrer Erzieherin Sigrid Klimaschewski wie vereinbart in der Tür. Vier und fünf sind die Knirpse aus dem Kindergarten der Freundschaft, die zuschauen und (ein klein wenig) naschen dürfen und sich dann ganz eifrig ans Ausstechen von Sternen, Herzchen, Glocken und Monden aus dem vorbereiteten Mürbeteig machen. Wieselflink sind sie. "Wir können das, wir haben das nämlich bei uns im Kindergarten auch schon gemacht", erzählt Jason stolz. Gabriele Scholz ist begeistert. Denn als sie den Lebkuchen aus dem Ofen zieht, sind die Kinder fertig , ist der ganze Teig verarbeitet. Und jetzt bemerken sie auch, wie toll es duftet? "Der Lebkuchen ist wirklich gelungen", sagt Gabriele Scholz und stellt das Blech zum Abkühlen beiseite. Ja, das Naschen muss noch warten. Und so ist Zeit für viele neugierige Fragen der Mädchen und Jungen - von denen einige beschlossen haben, Bäcker zu werden - , für ein Herbstgedicht von Chris und ein Herbstlied, das alle gemeinsam singen. Die Crew in der Backstube ist entzückt…

Zwischenzeitlich hat Gabriele Scholz den Lebkuchen über ein Brett gestürzt und (kinder-)handliche Stücke abgeschnitten. "Frau Borchert empfiehlt in ihrem Rezept, den Kuchen mit einer Schokoladenlasur zu bestreichen. Und für zuhause ist das auch in Ordnung. Ich würde empfehlen, die einzelnen Stücke in die flüssige Schokolade zu tauchen und nur die Oberseite roh zu belassen. So bleibt der Lebkuchen über Tage schön saftig." Solange können die Kleinen nicht warten. Längst sind sie in Weihnachtsleckerlaune und dürfen sich den Pastiner Lebkuchen schmecken lassen. Und das - wir haben das natürlich getestet - tut er auch ohne Schokolade.

Übrigens, viele der eingeschickten und nachgebackenen Leserrezepte werden in einem hübschen, kleinen Backbuch aus unserem Hause nachzulesen sein, das zur Adentszeit erscheint.

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