Parchim : Kunst versteigert für Kinderprojekt

Blinde Versteigerung: Dieses und zwei andere Bilder enthüllte Eckhard Bergmann (r.) erst, nachdem der Zuschlag erteilt war.
Foto:
1 von 1
Blinde Versteigerung: Dieses und zwei andere Bilder enthüllte Eckhard Bergmann (r.) erst, nachdem der Zuschlag erteilt war.

Auktion am Sonntag in der Kreisstadt erbrachte 3475 Euro . Rund die Hälfte geht an die Parchimer Bürgerstiftung

von
29. August 2016, 05:00 Uhr

3475 Euro erbrachte am Sonntag eine Kunstauktion in der Parchimer Stadthalle. Etwa die Hälfte bleibt den Künstlern, rund die andere Hälfte geht an die Parchimer Bürgerstiftung. Damit wird das Projekt „Kinder spielen für Parchimer Kinder“ unterstützt. Die Auktion für einen guten Zweck fand aus Tradition zum Ausklang der Kunstschau Parchim statt, die von der Stadt in Zusammenarbeit mit der Galerie ebe organisiert wurde. Jeder der ausstellende Künstler hatte ein Werk für die Versteigerung zur Verfügung gestellt.

Die Kunstinteressenten reagierten am Sonntag unterschiedlich. Während es um einige der Werke einen regelrechten Bieterwettkampf gab, fand sich für andere keiner, der das Anfangsgebot abgeben wollte. Für drei Werke hatte es im Vorfeld schriftliche Gebote gegeben. Davon kam ein Interessent zum Zuge, die anderen wurden überboten.

Den höchsten Preis mit 460 Euro erzielte am Sonntag Inge Schneides Aquarell „Kanal“. Den wohl größten Bieterkampf gab es um Eberhard Frankes Radierung „Fest der Einheit“. 70 Euro sollte es wenigstens bringen. Für die vierfache Summe - 280 Euro – kam es unter den Hammer. Werner Grimmers Linoldruck „An der Schleuse“ brachte mit 150 Euro fast dreimal soviel wie das Anfangsgebot. Kräftig hochgetrieben wurden u.a. Katrins Laus Radierung „Weiden am Dorfteich“ (170 Euro), Jörg Mückets Keramik „Geschnittene Vase Ochsenblutrot“ (150 Euro) oder Manfried Scheithauers Holzschnitt „Nachwuchs“ (180 Euro).

Ein starker Wettkampf vollzog sich auch bei den erstmals ausgetragenen blinden Versteigerungen. Selbst Auktionator Lutz Leyh wusste nicht, was Eckhard Bergmann hinter weißen Tüchern versteckt hatte. Klar war nur, es waren Werke von Künstlern aus der Sommergalerie. Bei einem Euro ging es jeweils los. Den Zuschlag gab es bei 140 Euro, 130 Euro und 200 Euro. Die ahnungslosen Bieter konnten sich am Ende über Werke von Falko Behrendt, Werner Grimmer und Manfried Scheithauer freuen.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen