Zeitgenössische Kunst : „Kunst heute“ macht neugierig

Prof. Dr. Wolfgang Vogt ist glücklich, dass er die Arbeiten von Ping Qiu in Pampin präsentieren kann.
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Prof. Dr. Wolfgang Vogt ist glücklich, dass er die Arbeiten von Ping Qiu in Pampin präsentieren kann.

250 Künstler präsentieren zeitgenössische Kunst / Pampin und Mestlin laden ein

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25. September 2015, 13:59 Uhr

„Das Interesse für unsere Sommerausstellungen hat unsere Erwartungen übertroffen“, freut sich Prof. Dr. Wolfgang Vogt als Geschäftsführer des Kulturforums Pampin. Mit der bislang umfangreichsten Schau der in China geborenen Künstlerin Ping Qiu ist es in dem kleinen Dorf an der Landesgrenze zu Brandenburg wieder einmal gelungen, in Mecklenburg eine Kunst-Weltenbummlerin von Format zu präsentieren. Die Besucher – u.a. aus Berlin, Hamburg, Schwerin und der Region – die seit Juli das Projekt „Kunst des Profanen“ sahen, waren fasziniert. Ping Qiu hat zuvor bereits in Kanada, Korea, der Schweiz, Amerika, Italien, Belgien und Spanien ausgestellt. Wolfgang Vogt und Ortrun Venth-Vogt führen ihre Besucher mit Leidenschaft für zeitgenössische Kunst durch eine außerordentlich vielseitige Schau, die sowohl in der Kunstscheune, auf einer Empore und im Freigelände des Skulpturenparkes zu erleben ist. Dort lässt sich nachvollziehen, wie Dinge aus dem Alltagsleben – ganz im Sinne des Begründers der Objektkunst Marcel Duchamp – mit feinsinniger Ironie zur Kunst werden. Kloschüsseln werden zu Springbrunnen, Küchenhandschuhe zu Seerosen und die abgestorbene Weide zur Skulptur „Surf me“. „Es ist ein Beispiel dafür, wie facettenreich zeitgenössische Kunst ist“, meint der Hausherr. Für das Kulturforum ist es Anlass genug, um sich an der heute beginnenden landesweiten Aktion „Kunst heute“ zu beteiligen. Aus einem 2008 ins Leben gerufenen Aktionstag des Künstlerbundes und des Verbandes der Museen, Galerien und Kunstvereine ist in diesem Jahr erstmals eine ganze Woche geworden, bei der es um die lebendige Vermittlung der zeitgenössischen Kunst geht. Selbst Kunstinteressierten fällt es mitunter schwer, sich einen Überblick über das aktuelle Schaffen der Künstler im Land zu verschaffen.

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