Pampiner Signal : Kulturpolitik gerät in Bewegung

Prof. Vogt
Foto:
Prof. Vogt

Künstler und Kulturschaffende für lebendigen Diskurs / Initiatoren werben in der Öffentlichkeit um Unterstützung

von
28. Juli 2014, 14:01 Uhr

„Kulturpolitik in einem Flächenland wie MV – dünn besiedelt, überaltert, wirtschaftsschwach, finanzarm mit vielen peripher gelegenen Orten, die einer Pampas gleichen – ist eine komplizierte Aufgabe“, waren sich am Wocheende Teilnehmer beim internationalen Künstlertreff „Dialogue“ im Kulturforum Pampin einig. „Es ist zu begrüßen, dass die Kulturpolitik in Bewegung geraten ist“, meint Gastgeber Prof. Dr. Wolfgang Vogt, der den durch die Politik eingeleiteten Reformprozess aktiv unterstützen möchte. „Der Problemstau in vielen Bereichen der Kunst und Kultur muss dringend abgearbeitet werden“, ist sich der Experte sicher.

Von Pampin aus senden die Betroffenen ein Zehn-Punkte-Signal ins ganze Land. Dabei stehen die Möglichkeit der demokratischen Beteiligung, die Verbesserung der Substanz, Qualität und Relevanz von Kunst und Kultur, eine angemessene Finanz- und Personalausstattung, der rechtliche Status „Kunst als Pflichtaufgabe und die kulturelle Bildung im Mittelpunkt. Aus Sicht der Initiatoren muss der Slogan „Kulturland MV“ in der Wirklichkeit umgesetzt werden. Prof. Vogt steht als Ansprechpartner zur Verfügung und hofft auf eine breite Unterstützung für das Pampiner Signal.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen