Ludwigslust-Parchim : Kreiszukunft jetzt übersichtlich im Netz

Ein Klick auf die Handlungsfelder führt zu genaueren Informationen.
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Entwicklungskonzept 2030 listet im Internet Stärken und Schwächen auf

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28. Dezember 2017, 05:00 Uhr

Wann, wenn nicht zwischen den Tagen, gibt es genügend Zeit, sich mit der Zukunft des Landkreises Ludwigslust-Parchim zu beschäftigen? Das Kreisentwicklungskonzept 2030 ist jetzt in lesefreundlicher Form auf den Internetseiten des Landkreises aufbereitet worden. Damit stellt sich das nach zwei Jahren intensiver Arbeit im Oktober vom Kreistag beschlossene Zukunftskonzept in den nächsten Monaten und Jahren der weiteren Diskussion.

Alev Samur vom Fachdienst Regionalmanagement und Europa in der Kreisverwaltung: „Das KEK 2030 ist eben ein lebendiges Arbeits-System und bleibt auch weiterhin spannend.“

Die drei Handlungsfelder, in die das KEK aufgeteilt ist, finden sich zum Anklicken im Internetauftritt: Starker Wirtschaftsstandort, Nachhaltiger Lebensraum, Lebenswerte Orte. Und dann gibt es noch die Querschnittsthemen. Ein Klick auf ein Handlungsfeld führt zu den jeweiligen Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken. Die Auflistung ist kurz und knapp und damit übersichtlich gehalten.

Ein Beispiel für die Stärken des Wirtschaftsstandortes ist die zunehmende Beschäftigung und Produktivität im Agrar-, Dienstleistungs- und Industriesektor. Als Schwäche listet das KEK prompt auf: „In einer Reihe von Wirtschaftszweigen, wie beispielsweise dem Gesundheitswesen und im Bildungssektor, fehlen Arbeitskräfte, auch Fachkräfte.“

Alev Samur: „Die erfassten Ziele und Inhalte spiegeln die Themen wider, die im Rahmen von vielen öffentlichen Diskussionen ermittelt und in den Fokus gestellt wurden. Auf dieser Grundlage erfolgt jetzt die Umsetzung der einzelnen Ziele anhand von konkreten Handlungsmaßnahmen.“ Auch die Ausschüsse des Kreistags sind in dieses Verfahren eingebunden.

„So wird interdisziplinär ein Verfahren entwickelt, um die Zielerreichung des Kreisentwicklungskonzepts 2030 zu beobachten, zu bewerten und zu steuern. Insbesondere Politik und Verwaltung benötigen steuerungsrelevante Daten, um Entscheidungen auf der Grundlage des KEK zu treffen und Kurskorrekturen vorzunehmen“, erklärt Alev Samur.

Zugleich könne so auch die Öffentlichkeit über Fortschritte und erreichte Ziele aus dem KEK informiert werden.

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