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Einmal zu schnell : Kreis schickt gleich zwei Bußgeldbescheide

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Matthias B. wurde angelastet, auf der B 198 bei Ganzlin die dort zulässige Höchstgeschwindigkeit von 40 um 61 Stundenkilometer überschritten zu haben. Damit drohten ihn 440 Euro Strafe, doch er wurde freigesprochen.

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erstellt am 15.Jul.2013 | 10:19 Uhr

PARCHIM | Das Bußgeldverfahren gegen Matthias R. endete mit einem glatten Freispruch. Dem Betroffenen war angelastet worden, auf der Bundesstraße B 198 außerhalb von Ganzlin die dort zulässige Höchstgeschwindigkeit von 40 gleich um 61 Stundenkilometer überschritten zu haben. Diese Ordnungswidrigkeit wird mit einem Bußgeld in Höhe von 440 Euro und einem zweimonatigen Fahrverbot geahndet. Außerdem erhöht sich das Konto in der zentralen Verkehrssünderdatei um vier Strafpunkte.


Ordnungsamt beim Landkreis steht vor einem Rätsel

Bei der Verhandlung im Parchimer Amtsgericht förderte der Verteidiger des Betroffenen jedoch zutage, dass wegen des gleichen Vorwurfs, mit dem gleichen Autokennzeichen, zur gleichen Tatzeit und unter dem gleichen Aktenzeichen ein zweiter Bußgeldbescheid gegen einen gewissen Gerald S. ergangen und bereits verhandelt worden war. Matthias R., so stellte sich heraus, war als Taxi-Unternehmer lediglich Halter des fraglichen Fahrzeugs. Das Fahrerfoto der Akten wies deutliche Abweichungen zu seiner Ohr- und Stirnform auf, er konnte also nicht der Missetäter sein. Nun muss die Ordnungsbehörde klären, warum gleich zwei Bußgeldbescheide erstellt wurden.

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