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Neue Führung : Kreis löscht auf Landesebene mit

vom
Aus der Redaktion der Parchimer Zeitung

Sternbergs Wehrführer „Ecky“ Meyer zum 1. Stellvertreter des Landesbrandmeisters gewählt

svz.de von
erstellt am 12.Okt.2014 | 18:21 Uhr

In Schwerin tagte am Sonnabend die 56. Delegiertenversammlung des Landesfeuerwehrverbandes. 82 Kameradinnen und Kameraden (89,17 Prozent) aus allen Kreisfeuerwehrverbänden wählten einen neuen Vorstand. Das Erfreuliche: Der Kreisfeuerwehrverband Ludwigslust-Parchim ist darin vertreten.

Doch bevor die Wahlen stattfanden, würdigte der Innenminister des Landes das Wirken des amtierenden Landesbrandmeisters Dietmar Zgaga. Er hatte das Amt nach dem plötzlichen Tod von Heino Kalkschies übernommen Und „er hat es verstanden, als amtierender Vorsitzender die Kräfte zu bündeln und er hat guten Anteil an der guten Zusammenarbeit zwischen dem Verband und dem Ministerium“, meinte der Innenminister Lorenz Caffier.

Auch der Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes Hans-Peter Kröger lobte die Arbeit und das Engagement unter anderem bei der für neue Mitglieder werbenden Aktion „Köpfe gesucht“. „Diese Werbung für den Nachwuchs in den Reihen der Feuerwehren ist Vorbild für die ganze Republik“, meinte Kröger. Der Präsident ehrte den scheidenden Landesbrandmeister mit dem Brandschutz-Ehrenzeichen der Sonderstufe, außerdem erhielt er die Ehrenmitgliedschaft im Landesverband sowie weitere Ehrungen.

Als neuer Landesbrandmeister wurde mit 78 von 82 Stimmen der Güstrower Hannes Möller gewählt. Der 50-Jährige ist seit 1980 in der Feuerwehr und ihm zur Seite steht als 1. Stellvertreter der Sternberger Wehrführer Eckardt Meyer. Damit ist der Kreisfeuerwehrverband Ludwigslust-Parchim erneut im Vorstand des Landesverbandes vertreten.

„Unser Ecky“, wie er überall nur kurz genannt wird, ist seit 1986 in der Feuerwehr in Sternberg. Sein Rüstzeug erwarb sich der heute 47-Jährige in den unterschiedlichen Stationen, vom Maschinisten über den Gruppen- und Zugführer bis hin zum Wehrführer in Sternberg.

1990 gründete er die Jugendwehr in Sternberg und war dessen Jugendwart bis 1996. Vieles trägt seine Handschrift, vor allem die Brandschutzkonzeption des Amtes Sternberger Seenlandschaft. Hier wurde penibel aufgelistet, wie welche Wehr ausgestattet sein sollte und wie diese im Bedarfsfalle zum Einsatz kommt. „Es geht nicht um die maximale Ausstattung jeder Wehr, sondern um sinnvolle und ergänzende Ausstattung, damit im Einsatzfall möglichst alles optimal läuft“, sagt Meyer. Er fordert auch die Kommunen, denn „die Feuerwehr ist eine Pflichtaufgabe der Städte und Gemeinden und die Bürgermeister stehen in der Pflicht, die notwendigen Bedingungen herzustellen“, meint Meyer, der auch feststellt, dass „manche Verwaltung und mancher Bürgermeister sich noch immer im Dornröschenschlaf“ befinde.

All diese Erfahrungen will Ecky Meyer in sein neues Amt einbringen, will wie er sagt, „das Wissen hinaus ins Land tragen“. Die Delegierten haben großes Vertrauen in ihn gesetzt, denn mit 80 Stimmen erhielt er ein überwältigendes Ergebnis. Vielleicht kann er nicht alle seine Ideen umsetzen, aber „viele Ideen sind der Motor für eine Weiterentwicklung unserer Feuerwehren und die besten Ideen werden dann gemeinsam umgesetzt"“ lautet seine Devise. Ecky Meyer ist im Landkreis nicht nur durch die Feuerwehr bekannt, er ist auch im Sternberger Karneval unterwegs. Hier kann er seiner närrischen Ader freien Lauf lassen und weiß dennoch, „dass die Feuerwehr kein Karnevalverein ist“. Im Karneval herrscht Freude und Spaß pur, bei der Feuerwehr auch, doch diese ist kein eingetragener Verein wie andere. In den Wehren ist die Freude gepaart mit dem unentgeltlichen Engagement der Kameradinnen und Kameraden 24 Stunden lang an 365 Tagen zum Wohle der Bürger und ihres Eigentumes.





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