Domsühl : Kosmos mit einzigartigem Klima

Der Schulchor gab eine Doppelvorstellung. Fotos: horst Kamke
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Der Schulchor gab eine Doppelvorstellung. Fotos: horst Kamke

Eldetalschule Domsühl empfahl sich mit einem Tag der offenen Tür den Eltern der künftigen Fünft- und Sechstklässlern

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27. November 2017, 21:00 Uhr

Mit einem Tag der offenen Tür stellte sich die Domsühler Eldetalschule den Eltern der künftigen Fünft- und Sechstklässler vor. „Wir befinden uns im Wettbewerb“, begründete Schulleiter Bernhard Weimer den Aufwand, für den sich mit 60 Mitwirkenden ein Drittel der aktuellen Schülerzahl in einem bunten Rahmenprogramm engagierte. Obwohl kaum Werbung gemacht worden war, platzte die Aula aus allen Nähten – „eine wundervolle Resonanz“, freute sich Weimer.

Die benachbarte Grundschule ist zwar in das Schulzentrum integriert, aber die Eltern haben nach der 4. Klasse ihrer Kinder das Recht der freien Schulwahl. Und früher gab es durchaus Zeiten, an denen an der Eldetalschule mangels Anmeldungen keine fünften Klassen gebildet werden konnten. Inzwischen hat es sich herumgesprochen, dass sich längeres gemeinsames Lernen durchaus lohnen kann.

Die Domsühler Schule könne, so ihr Leiter, zwar nicht unbedingt mit einer hervorragenden Ausstattung punkten. „Aber unsere Schule bildet einen eigenen Kosmos mit einem einzigartigen Klima“, schwärmte Weimer. Und davon wolle die Schülerschaft und das Kollegium beim Tag der offenen Tür Zeugnis ablegen. „Wir präsentieren uns gern.“
Kein Wunder also, dass besonders viele Schüler der fünften und sechsten Klassen in das bunte Begrüßungsprogramm eingespannt waren. Beim Einüben ihrer kleinen Sketch-Szenen hatten ihnen Zehntklässler zur Seite gestanden.

Allein mit dem Auftritt der Linedance-Gruppe oder des Schulchors wurde außerdem deutlich, wie attraktiv das Ganztagsangebot in Domsühl ist. Luis Dingler und Maike Möller führten durch das bunte Programm und profilierten sich dabei als charmante Moderatoren. Laura intonierte ein hauchzartes Gitarren-Solo, Emely und Pia spielten auf ihren Akkordeons „What a feeling“, Leonie und Laura ließen es als Tanzpaar rocken, der Schulchor von Andreas Lenth trat gleich zweimal auf, seine elf Tastenschüler führten ihre Eigenkomposition auf und entließen ihr Publikum mit der „Ode an die Freude“ in die Cafeteria und in die Klassenräume mit Ausstellungen von Schülerarbeiten. In den Schulcontainern für den Unterricht der fünften und sechsten Klassen standen Schulleiter Weimar und Lehrer abschließend Rede und Antwort.

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