Kreisumlage : Kommunen zahlen 72,7 Millionen

Weit über die Hälfte der Ausgaben des Kreises fließen in die soziale Sicherung.  Grafik: Landkreis
Weit über die Hälfte der Ausgaben des Kreises fließen in die soziale Sicherung. Grafik: Landkreis

Kreistag Ludwigslust-Parchim beschloss Erhöhung der Kreisumlage auf 43,87 Prozent / CDU-Antrag auf Reduzierung abgelehnt

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21. März 2014, 15:46 Uhr

Die Gemeinden im Kreis Ludwigslust-Parchim müssen dieses Jahr 72,7 Millionen Euro an den Landkreis überweisen, 2,8 Millionen Euro mehr als im Vorjahr. So ist es festgeschrieben im Kreishaushalt.

Die Debatte am Donnerstagabend beim Kreistag in Parchim brachte keine Überraschung. Die Mehrheit stimmte für einen bereits im Vorfeld mit den Fraktionen von SPD und Linke ausgehandelten Kompromiss. Die Kreisumlage steigt gegenüber dem Vorjahr um 0,9 auf 43,87 Prozent. 126 Gemeinden zahlen mehr, 30 Gemeinden weniger an den Landkreis, erklärte Landrat Rolf Christiansen (SPD).

Ein Antrag der CDU-Fraktion, den Satz auf dem bisherigen Niveau von unter 43 Prozent zu belassen, scheiterte. Gerd Holger Golisz hatte ihn eingebracht und vorgeschlagen, dazu eine prozentuale Absenkung u.a. bei Sach- und Dienstleistungen vorzunehmen und die Personalkosten um 200 000 Euro zu reduzieren.

Den ausführlichen Bericht lesen Sie in der Printausgabe und im E-Paper.

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