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Parchimer Zeitung

24. Oktober 2017 | 13:32 Uhr

Ziegendorf : Kommunaler Familie droht Zwist

vom
Aus der Redaktion der Parchimer Zeitung

Rote Zahlen bestimmen Haushaltsplanung der Gemeinden: Es gibt Gewaltige Unterschiede bei Steuereinnahmen. Viele Bürger engagieren sich

von
erstellt am 20.Jan.2017 | 21:00 Uhr

„Mit unserer aktuellen Einwohnerzahl rutschen wir unter die 600er Marke. Das ist bitter“, räumt Bürgermeisterin Petra Mannfeld ein. Was das künftig bedeutet, kommt schon in wenigen Tagen auf den Tisch der Gemeindevertretung. Die Schlüsselzuweisungen des Landes, die an die Zahl der Einwohner gekoppelt sind, werden fehlen. „Es wird immer schwieriger, einen Haushaltsplan zu schmieden, der den Bedürfnissen unserer Bürger gerecht wird“, meint Petra Mannfeld. Im Amt Parchimer Umland ist Doris Hinrichs derzeit mit „spitzem Bleistift“ dabei, aus geplanten Einnahmen, voraussichtlichen Ausgaben und Schlüsselzuweisungen ein tragfähiges Finanzgerüst für die Jahre 2017/18 zusammen zustellen. Auf der Einnahmenseite gibt es wenig Hoffnung: Beispiel „geschätzte Gewerbesteuern“: „Für Ziegendorf sind ähnlich wie in den Vorjahren nur zwischen 25 000 und 30 000 Euro realistisch“, sagt die stellvertretende Kämmerin. Damit nimmt Ziegendorf nicht nur im Amtsbereich Parchimer Umland eine Schlussposition ein, sondern gehört zu den Verlierern im ganzen Land. Die Schere zwischen geringem Steuereinkommen (Gemeinde Schlemmin in Vorpommern: 48 Euro je Einwohner) und Gallin im Landkreis-Ludwigslust-Parchim (je Einwohner 15 078 Euro) ist ohnehin gewaltig.

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