Spornitz : Kohlenmonoxid vergiftet Spornitzerin

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20. Dezember 2018, 20:00 Uhr

Mit Verdacht auf eine Kohlenmonoxidvergiftung wurde am späten Mittwochabend eine 64-jährige Frau aus Spornitz zunächst ins Schweriner Krankenhaus gebracht. Später erfolgte die Verlegung per Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik nach Halle.

Zu dem Vorfall war es gegen 23 Uhr im Haus der Frau gekommen. Die Ursache hierfür konnte noch nicht eindeutig geklärt werden. Ob möglicherweise eine Undichtigkeit am Holzofen oder ein im Haus betriebener Generator die giftigen Gase freisetzte, ist nach Mitteilung der Polizei noch unklar. Die Ermittlungen hierzu dauern an. Nachbarn hatten zuvor die Rettungskräfte informiert. Bei ihrem Eintreffen wurde das Alarmsignal eines Kohlenmonoxidwarngerätes ausgelöst.

In jedem Schlafzimmer, Kinderzimmer und in Fluren, die als Fluchtwege aus einem Aufenthaltsraum dienen, sind Rauchmelder Pflicht (Größe und Zuschnitt der Räume zum Beispiel können Einfluss auf die Menge nehmen). Das gilt für alle Bundesländer.

Das Gefährliche an Kohlenmonoxid ist, dass dieses hochgiftige Gas geruchlos ist. Die Polizei empfiehlt deshalb prinzipiell auch die Installation von (zumindest noch) nicht vorgeschriebenen CO-Warngeräten.

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