Parchim : Knöllchenfalle am Ziegenmarkt

So sieht es am Ziegenmarkt jetzt täglich aus: Trotz Halteverbot wird geparkt und es rieselt teure Knöllchen. Fotos: Wolfried Pätzold
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So sieht es am Ziegenmarkt jetzt täglich aus: Trotz Halteverbot wird geparkt und es rieselt teure Knöllchen. Fotos: Wolfried Pätzold

Autofahrer vom unangekündigten Halteverbot überrascht. Beschilderung massiv in der Kritik. Bürgermeister verspricht zeitnahe Lösung

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29. Juni 2016, 21:00 Uhr

In den zurückliegenden Tagen hat so mancher Kraftfahrer Post aus dem Parchimer Rathaus bekommen. Es hagelt Bußgeldbescheide. „Ich bin mir keiner Schuld bewusst. So wie schon des Öfteren habe ich mein Auto am Ziegenmarkt für knapp zwei Stunden abgestellt, ein Parkschein hinterlegt und nun das...“, so ein Parchimer am Heißen Draht unserer Redaktion. 25 Euro muss er bezahlen, weil der Mann das Verkehrszeichen „Haltverbot“ entsprechend §12 der Straßenverkehrsordnung missachtet hat. „Das ist mir neu, dass auf der rechten Fahrbahnseite am Ziegenmarkt ein Halteverbot herrscht“, so seine erste Reaktion. Er macht sich noch einmal auf den Weg in die Innenstadt und ist baff. Unmittelbar vor einer Hauswand steht ein Schild mit dem Zeichen „Halteverbot“ und darunter der Hinweis, wo sich der Parkscheinautomat befindet. Rund zehn Meter weiter wird das Halteverbot wieder aufgehoben. Betroffen sich drei Stellflächen, die als solche auch mit verschlissenen weißen Linien gekennzeichnet sind. „Zigmal am Tag versuche ich Kraftfahrer vor dieser fiesen Falle zu warnen. Aber die Knöllchenflut ist nicht aufzuhalten“, meint eine Geschäftsfrau und kann frustrierte Kraftfahrer gut verstehen. Aus der Perspektive eines Autofahrers sind die neuen Schilder in der Tat leicht zu übersehen.

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