zur Navigation springen
Parchimer Zeitung

22. November 2017 | 03:11 Uhr

Umweltprojekt : Klimaschutz in der Schule

vom
Aus der Redaktion der Parchimer Zeitung

Schüler der Parchimer Pestalozzischule setzen Umweltprojekt um / Müllrecycling für Pausenmöbel

svz.de von
erstellt am 01.Dez.2015 | 14:48 Uhr

Parchim In Frankreich ringen derzeit die Staatschef von 150 Ländern um den globalen Klimaschutz. Zur gleichen Zeit machen  die Mädchen und Jungen der Klasse 9a der Parchimer Pestalozzischule vor, was jeder einzelne dafür tun kann, damit die Umwelt auch für die Zukunft lebenswert bleibt. Mit Klassenlehrerin Birthe Buczilowski haben sich die 15 Schüler im Alter von 14 bis 16 Jahren mit einem Projekt beschäftigt, das vom Landkreis Ludwigslust-Parchim ins Leben gerufen wurde. Dabei stehen Klima- und Umweltschutz im Mittelpunkt.

Die Aufgabe war eine Herausforderung. Wie können alte Auto- und Fahrradreifen sinnvoll weiter verwendet werden? Diese Frage erforderte einige Fantasie. Nachdem 20 verschlissene Pkw-Reifen, zehn abgefahrene Radmäntel und undichte Schläuche besorgt waren, konnte es losgehen. „Das hat Spaß gemacht“, meint die 14-jährige Franziska Payms und ist sich mit ihren Mitschülern einig. Ziel war es, aus dem eigentlichen „Abfall“ bequeme Sessel für die Pausen auf dem Schulhof zu zimmern. Nachdem sie in rund drei Projekttagen montiert waren, bekamen die Pausensessel einen farbenfreudigen Anstrich.

Die erste Sitzprobe verlief erfreulich gut. Schon in den nächsten Tagen werden die fünf Pausensessel auf dem Hof der Pestalozzischule auch den Mitschülern anderer Klassen zur Verfügung stehen. Zum Projekt gehörte außerdem ein Logo, dass aus Naturmaterialien besteht und über der Eingangstür zum Speiseraum aufgehängt wurde. So soll jeder Schüler das Thema „Klimaschutz an Schulen“ stets im Auge behalten. „Wir werden uns auch künftig mit Umwelt- und Klimaschutz im Alltag auseinandersetzen“, so die Klassenlehrerin.  Sie steht auch evtl. Nachahmern gerne zur Verfügung, um die Erfahrungen zu vermitteln. Der Landkreis hat dieses Projekt mit Mitteln der Schulsozialarbeit unterstützt. Geld gab es außerdem aus dem Europäischen Sozialfonds.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen