Siggelkow : Kindertagesstätte wächst

Kita-Leiterin Rita Schlottmann zeigt die neuen Bettchen der Kinderkrippe.
Kita-Leiterin Rita Schlottmann zeigt die neuen Bettchen der Kinderkrippe.

Viele neue Anmeldungen in der Kindereinrichtung des DRK . Künftig 50 Plätze bei den Moosterzwergen.

svz.de von
14. Juni 2016, 21:00 Uhr

Entgegen allerGerüchte: Die Kita bleibt erhalten und wird sogar ausgebaut. Das war beim Sommerfest in Siggelkow zu erfahren.

Das Ende der Siggelkower Kindertagesstätte „Moosterzwerge“ wäre auch zu schade gewesen, wird sie doch 2017 seit zwanzig Jahren vom DRK-Kreisverband betrieben. Die Gerüchte über ihre Schließung aber wollten absolut nicht verstummen. Oder sollte stattdessen die Kita der Diakonie in Suckow dieses Schicksal ereilen? Junge Eltern waren verunsichert.

Doch dann die Erleichterung: Suckows Kita wird in Regie des ASB weitergeführt. Und das DRK denkt nicht im Geringsten ans Aufhören. „Der Betrieb in Siggelkow geht weiter – wir schauen positiv in die Zukunft“, bekräftigte Ines Müller, die beim Kreisverband für die fünf DRK-Kitas zuständig ist.

Beim Sommerfest stellten die „Moosterzwerge“ die sanierten Räume für ihre Kinderkrippe vor. DRK als Träger und die Gemeinde hatten für die Sanierung der Elektrik-Installation gesorgt, Sponsoren wie der örtliche Messebau Ott, die Apotheke Hassmann und die gleichnamige Autowerkstatt aus Parchim zum Kauf von neuen Möbeln und Spielgeräten oder dem Einbau eines neuen Fußbodens beigetragen. Von den derzeit 33 Kita-Plätzen in Siggelkow sind ein Drittel der Kinderkrippe vorbehalten, die von Ingrid Lemke geleitetet wird.

Traditionell zehren die „Moosterzwerge“ nicht allein vom Nachwuchs aus ihrem Dorf, sondern auch von Nachbargemeinden wie Tessenow.

„Es kommt immer darauf an, wo die Eltern arbeiten“, weiß Kita-Leiterin Rita Schlottmann. Inzwischen liegen in Siggelkow so viele Anmeldungen vor, dass die Kindertagesstätte bald auf insgesamt 50 Plätze wächst. „Der Personalschlüssel ist voll gewährleistet“, bekräftigte die Leiterin.

Krippenkinder werden erst ab einem Lebensjahr aufgenommen. Für die Eltern jüngerer Kinder will die Kita eine Krabbelgruppe einrichten, die sich einmal wöchentlich trifft.

Horst Kamke











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