Welche Nummer richtig ist : Keine Not mit den Notrufen

Schnelle Hilfe kommt über die 116 117.
Schnelle Hilfe kommt über die 116 117.

Ärztliche Bereitschaftsnummer 116 117 für plötzlich auftretende Erkrankungen gedacht, 112 für lebensbedrohliche Notfälle

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08. Juni 2015, 17:00 Uhr

Welche Rufnummer ist im Notfall die Richtige? Die 112 oder die 116 117? Oder vielleicht die Fahrt ins Krankenhaus? Wir sprachen mit Jörg Menschikowski, dem Kreisstellenleiter Parchim der Kassenärztlichen Vereinigung Mecklenburg-Vorpommern über den ärztlichen Bereitschaftsdienst.

Was hat es mit der Bereitschaftsdienstnummer 116 117 auf sich?

Unter dieser Nummer erreichen Sie seit dem 16. April 2012 den ärztlichen Bereitschaftsdienst der Kassenärztlichen Vereinigungen bundesweit. Die Nummer funktioniert ohne Vorwahl, gilt deutschlandweit und ist kostenlos - egal ob Sie von zu Hause oder mit dem Mobiltelefon anrufen. Die Zuordnung des Anrufers erfolgt über eine Standortbestimmung. Bei Unklarheiten ist ein Callcenter zur Klärung eingeschaltet.

Gelten bestimmte Sprechzeiten?
Krankheiten kennen keine Sprechzeiten: Zum Beispiel starke Bauchschmerzen in der Nacht, über die Feiertage oder unerwartet hohes Fieber am Wochenende - es gibt viele Gründe, die einen Arzt erforderlich machen, wenn die Praxen gerade geschlossen sind. Überall in Deutschland sind niedergelassene Ärzte im Einsatz, die Patienten in dringenden medizinischen Fällen ambulant behandeln - auch nachts, an Wochenenden und an Feiertagen.
Wann rufen die Patienten die 116 117 an?
Handelt es sich um eine Erkrankung, mit der Sie normalerweise einen niedergelassenen Arzt in der Praxis aufsuchen würden, aber die Behandlung aus medizinischen Gründen nicht bis zum nächsten Tag warten kann, ist der ärztliche Bereitschaftsdienst zuständig. Der ärztliche Bereitschaftsdienst des Kreisstellenbereiches Parchim stellt somit die ärztliche Versorgung außerhalb der regulären Sprechstunden sicher.

Das gesamte Gespräch lesen Sie in der gedruckten Zeitung oder im ePaper.

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