Neue Motive : Keine Angst vorm Zusammenleben

Anna Magdalena und Musiklehrerin Sigrun Haß spielen zur Eröffnung der Ausstellung am Montag um 17 Uhr
Anna Magdalena und Musiklehrerin Sigrun Haß spielen zur Eröffnung der Ausstellung am Montag um 17 Uhr

Zweite Etappe der Fotoausstellung „Wenn aus Fremden Freunde werden“ im Landratsamt

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28. Juni 2016, 21:11 Uhr

Am kommenden Montag geht das Projekt „Wenn aus Fremden Freunde werden“ in die zweite Etappe. Auf den Plakaten werden per Fotomontage je eine einheimische Gesichtshälfte mit der einer neu zugereisten Person kombiniert. So entstanden neue erstaunliche Portraits, die auf die Gleichwertigkeit der Menschen aufmerksam machen sollen.

Es werden unter anderem neue Motive gezeigt, die bei der ersten Ausstellung im Parchimer Stadthaus nicht berücksichtigt werden konnten. Das Projekt ist Teil der Arbeit des Netzwerkes für Flüchtlinge in Parchim, das kürzlich im Schweriner Schloss mit einem Johannes-Stelling-Ehrenpreis ausgezeichnet wurde.

Mit der Ausstellung wollen die Initiatoren zum Nachdenken anregen und aufzeigen, dass ein Zusammenleben mit Menschen aus anderen Ländern nicht gefürchtet werden muss. Das grafische Konzept wurde von den beiden jungen Kommunikationsgrafikerinnen Ilayda Sayilgan und Sofia Wunderlich, entwickelt. Auch der geplante musikalische Rahmen zur Ausstellung ist Beweis für das Zusammenspiel unterschiedlichster Kulturen. Er wird präsentiert von der 13jährigen Geigenschülerin Anna Magdalena vom Lübzer Eldenburg Gymnasium, der Parchimer Musiklehrerin Sigrun Haß, dem Lehrer für klassische Gitarre Hamab Murad aus Suwaida/Syrien, der kurdischen Geigerin Gulperi Sexo und dem syrischen Musiker Alaa Aldaadi.

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