Parchim : Kein Fahrverbot höheres Bußgeld

Aus dem Gericht.

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10. Dezember 2018, 12:23 Uhr

Auf der A 24 war der Versicherungsfachwirt Richard D. in der Baustelle bei Hagenow in Richtung Hamburg mit 172 Sachen geblitzt worden. Seinen Einspruch gegen das Bußgeld von 900 Euro und ein dreimonatiges Fahrverbot begründete er bei der Verhandlung vor der Parchimer Zweigstelle des Amtsgerichts unter anderem damit, dass mindestens vier Kilometer lang kein weiteres Schild die Geschwindigkeitsbeschränkung auf 100 km/h wiederholt habe und er für die Kundenbetreuung existenziell auf sein Fahrzeug angewiesen sei. Da er gänzlich unbelastet ist, will sich Richter Kai Jacobsen bei der Staatsanwaltschaft dafür stark machen, das Fahrverbot bei Erhöhung des Bußgelds zu verkürzen.

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