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Ende gut, alles gut in Plau am See : Katze saß in 30 Meter Höhe fest: Gerettet

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Vermutlich zwölf Tage hatte ein Katze auf einem Baum in der Plauer August-Bebel-Straße gesessen, bis sie am Donnerstag Abend in einer beherzten Rettungsaktion aus ihrer misslichen Lage befreit werden konnte.

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erstellt am 19.Apr.2013 | 06:20 Uhr

Plau Am See | Ende gut, alles gut: Vermutlich zwölf Tage hatte ein Katze auf einem Baum in der Plauer August-Bebel-Straße gesessen, bis sie am Donnerstag Abend in einer beherzten Rettungsaktion aus ihrer sehr misslichen Lage befreit werden konnte. Die Retter: Heinz-Ulrich Meyer, Inhaber des Kletterparks Plau am See, und Klettertrainer Ralf Parlowski. Sie hatten am Nachmittag einen Anruf von Magret Kuhlmann, der stellvertretenden Vorsitzenden des Landestierschutzverbandes, erhalten. Sie hatte angefragt, ob die Kletterprofis helfen könnten. "Wir haben nicht gleich zugesagt, wollten erst die Lage vor Ort peilen", sagte Parlowski gestern gegenüber SVZ.

Wie sich zeigte, war der Aufstieg in die Krone der etwa 35 Meter hohen Pappel möglich. Auf ca. 30 Meter Höhe saß die Katze, die sich nicht mehr vor und nicht zurück getraut hatte. "An gesicherten Seilen bin ich hochgestiegen und habe die Katze, nach der langen Zeit im Baum, im Korb heruntergelassen."

Noch am Mittag waren Plaus Feuerwehrchef Roland Tackmann und die beiden Mitarbeiterinnen des Tierheims Malchow Dörte Thiel und Sybille Frenz vergeblich vor Ort geeilt, um das Tier zu retten. Es hatte sich herausgestellt, dass das Gelände, auf dem der Baum stand, nicht nur abschüssig ist. Es ist auch von drei Seiten eingezäunt und lediglich von der Seeseite zugängig. "Keine Chance", sagte Tackmann, "wir hätten zwar die Technik, doch können wir sie hier unmöglich in Stellung bringen, ohne unsere Leute zu gefährden."

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