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Parchimer Zeitung

17. Oktober 2017 | 08:01 Uhr

Spornitz : Karnevalisten lassen es krachen

vom
Aus der Redaktion der Parchimer Zeitung

SKV-Kanoniere beschießen das Publikum mit Konfetti / Gelungene Kobination aus Sitzung und Tanzabend

Mit einem zweistündigen Bühnenprogramm eröffnete der Spornitzer Karnevalverein (SKV) am Samstagabend in der zur Narrhalla umfunktionierten Sport- und Mehrzweckhalle die fünfte Jahreszeit. Hunderte von kostümierten Gästen zeigten sich gut gelaunt, sangen bereits vor der offiziellen Eröffnung lautstark die Lieder aus den Lautsprechern mit und geizten nicht mit Beifall und dem Schlachtruf „Spornitz – Helau“, den es in einfacher und dreifacher Ausfertigung gibt. Auch befreundete Korporationen aus Goldberg, Banzkow, Wittstock und Leipzig ließen sich die SKV-eigene Mischung aus Sitzung und Tanzabend nicht entgehen.

Den ersten Beifall des närrischen Abends heimste der Elferrat unter Vorsitz von Christian Gennerich ein. Der Einmarsch kündigte den Auftritt der Garde an, die unter der Leitung von Katrin Bruhn tanzte. Wenn man dem Moderator Arne Laß Glauben schenken darf, hat auch Spornitz inzwischen eine kritische Bürgerbewegung gegründet: Spornitz gegen die Helenisierung des Abendprogramms. Den Tanz der Kindergarde mit „Quotenmann“ Johannes in grün leuchtenden Kostümen hatte Bianca Seeland einstudiert. Ronny Mattes Langguth und Christian Gennerich zündeten danach mit ihrer Aufklärungsbeflissenheit etliche Lachsalven. Eine Kostprobe: Was ist eine Blumenhochzeit? Wenn die Braut verwelkt ist und der Bräutigam verduftet. Nach dem Auftritt der Jugendtanzgruppe (Britta Gnadtke) spendierte die Band „Skyline“ die erste Schunkelrunde des Abends und kaschierte damit den aufwendigen Umbau für den Auftritt der „Sexy Boys“, die als „Blue Men“ daherkamen. Ein Showtanz der Garde leitete über zu Hans-Otto Schröder, der die SKV-Bütt mit Kalauern belebte. Arne Laß und Robert Lombart beleuchteten als Putzfrauen das Zeitgeschehen in wohlgesetzten, kritischen Reimen. Dorle Reimann schickte ihr Männerballett als die Nonnen von „Sister Act“ auf die Bühne. Das Schlussbild versammelte nochmals alle Akteure, bevor der Oldy „Is this the way to Amarillo“ auf die Tanzfläche lockte.

 

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