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Parchimer Zeitung

19. November 2017 | 06:17 Uhr

Parchim : Karlotta ist schon die 100. Geburt

vom
Aus der Redaktion der Parchimer Zeitung

Geburtshilfe und Gynäkologie 60 Jahre am Standort Parchim. Asklepios Klinik mit Geburtenrekord seit 1990.

von
erstellt am 09.Mär.2017 | 05:00 Uhr

Die kleine Karlotta ist in diesem Jahr schon die 100. Geburt in der Parchimer Asklepios Klinik. „Das sind so viele Geburten wie noch nie zu dieser Zeit seit 1990. Ein Plus von 15 Prozent“, freut sich Dr. Lars Autrum, Oberarzt der Gynäkologie. Das passt ins Bild: 2016 halfen die Parchimer mehr Kindern denn je beim Start ins Leben. Apropos Geburt: Die Abteilung Geburtshilfe und Gynäkologie kam in Parchim fast auf den Tag genau vor 60 Jahren zur Welt.

Die Zahlen machen Mut: Titelte die Parchimer Zeitung im November 2006 noch „Babyboom macht Pütter glücklich“, waren damals 321 Babys der Anlass. 2016 waren es 543 Geburten, darunter acht Zwillinge. „Das ist seit 1990 Rekord“, sagt Oberarzt Dr. Lars Autrum. Dahinter steht ein Trend ohne Ausreisser. Im Jahr 1992 zählte die Klinik 220 Geburten, 2000 waren es 407, 2015 dann 527. Einer der Gründe für den Anstieg ist sicher der größer gewordene Einzugsbereich der Asklepios Klinik. Aber die Parchimer brauchen den Vergleich mit anderen Kliniken nicht zu scheuen. Das Klima stimmt, das Verhältnis zwischen Schwestern und Hebammen ist ausgesprochen gut. Fünf Ärztinnen und Ärzte, sieben Hebammen und inklusive Auszubildende 15 Schwestern arbeiten in der Abteilung.

Längst ist Standard, was vor Jahren noch eine Neuheit war. Geburt im Wasserbecken oder die Anwesenheit der Väter zum Beispiel. „Wir sind auf dem modernsten medizinischen Stand und erfüllen höchste Standards“, sagt Dr. Lars Autrum.

Das gilt auch für die Gynäkologie. Brustkrebs ist heute zu 90 Prozent heilbar. 60 Jahre nach dem Start der Gynäkologie und Geburtshilfe in Parchim ist das Anlass für Dr. Lars Autrum an die Leistungen der Gründergeneration Dr. Ivan von Zenker und Professer Dr. Bernd Klausch zu erinnern: „Ohne sie wären wir nicht da, wo wir jetzt sind.“

Geburt Nummer 100 weiß von dem Jubiläum noch nichts. Die kleine Karlotta schlummert in den Armen ihrer glücklichen Mutter Karolina Ackermann, deren familiäre Wurzeln in Parchim liegen. Sie und ihr Mann Robert unterrichten am Ecolea Gymnasium Schwerin und freuen sich über ihr erstes Kind.

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