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Parchim : Kam die fliegende Zange aus einem Flugzeug?

vom
Aus der Redaktion der Parchimer Zeitung

Die Herkunft des Werkzeugs gibt weiter Rätsel auf

Die Rohrzange, die bei Neustadt-Glewe ein Auto getroffen hat: Noch konnte das Rätsel der fliegenden Zange nicht gelöst werden.

Das Werkzeug war am Dienstagvormittag gegen 9.50 Uhr auf der L 073 zwischen Ludwigslust und Neustadt-Glewe in die Frontscheibe eines VW geschlagen und zum Teil im Armaturenbrett stecken geblieben. Die Fahrerin kam mit dem Schrecken davon (SVZ berichtete). „Wir ermitteln wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr“, sagte gestern Gilbert Küchler, Leiter des Ludwigsluster Polizeihauptreviers. Die Polizei untersuche derzeit nochmals die Umgebung in dem Waldstück kurz vor Neustadt, wo die Wasserpumpenzange in das Auto einschlug. Gilbert Küchler: „Wir untersuchen alle Möglichkeiten, auch die, ob eventuell ein Flugzeug das Werkzeug verloren haben könnte.“ Immerhin befänden sich relativ nah die Flugplätze Neustadt-Glewe und Parchim, so Gilbert Küchler. Man prüfe deshalb nun auch Flugbewegungen in dem Bereich.

Die Polizei geht laut Küchler nicht davon aus, dass die Zange direkt aus der Luft die Frontscheibe des Fahrzeugs traf. Dazu war die Wucht des Aufschlags offenbar nicht stark genug. Eher sei wahrscheinlich, dass das Werkzeug ein- oder zweimal auf der Fahrbahn aufschlug, bevor es die Scheibe traf. Die Polizei bittet jetzt Zeugen, welche die Rohrzange zuvor vielleicht auf oder neben der Fahrbahn gesehen haben, sich zu melden. Ebenso sind Tipps zur Herkunft des Werkzeugs interessiert.

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