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Altkreis Parchim : Jugendweihe liegt voll im Trend

vom
Aus der Redaktion der Parchimer Zeitung

Aus dem Altkreis Parchim nahmen in diesem Frühjahr insgesamt rund 240 Jugendliche teil

svz.de von
erstellt am 24.Apr.2016 | 20:30 Uhr

„Wir wünschen Euch ein geiles Leben“, sang das „Liedtheater Live“ am Samstag jeweils zum abschließenden Höhepunkt der beiden Jugendweihefeiern in der Parchimer Stadthalle in Abwandlung eines aktuellen Hits und schickte damit insgesamt rund einhundert junge Menschen in ihren neuen Lebensabschnitt als angehende Erwachsene. Einmal mehr schuf das achtköpfige Ensemble aus Ludwigslust mit seinem frischen Auftreten und der Liedauswahl eine festliche und zugleich lockere Stimmung.

Aus der Goldberger Regionalschule „Walter Husemann“, der Plauer Regionalschule „Am Klüschenberg“, der Lübzer Regional- und Förderschule und vom Lübzer Eldenburg-Gymnasium stammten die Achtklässler, die sich zur diesjährigen Jugendweihe angemeldet hatten.

Neues Buch als Geschenk aufgelegt

Eine Woche zuvor wurde an gleicher Stelle in drei Durchgängen etwa 140 Teilnehmern die Jugendweihe zuteil. Sie stammten aus Parchim (Friedrich-Franz-Gymnasium, Goethe-, Reuter-, Pestalozzi-Schule) sowie aus der „Regionalschule am Ruhner Berg (Marnitz)“ und der Domsühler Eldetal-Regionalschule. Die festliche Ansprache hielt damals der Kreistagsabgeordnete Wolfgang Bohnstedt.

„Die Teilnehmerzahlen liegen konstant auf der Höhe der Vorjahre“, bekräftigte Birgit Hähnel vom Parchimer Büro des Jugendweihevereins das ungebrochene Interesse an dieser Prozedur. „In Zusammenarbeit mit Jugendlichen haben wir für die Jugendweihe sogar ein neues Buch als Geschenk aufgelegt.“ Es trägt den Untertitel „Wendepunkt, Weltanschauung, Werte“ und soll als helfende Handreichung für die weitere Entwicklung nach der Jugendweihe dienen.

Jugendweihe ist einmalig

Der langjährigen Landesvorsitzende Wolfgang Langer verwies in seiner Rede auf die Einmaligkeit der Jugendweihe. „Heiraten dagegen kann man öfter.“ Langer betonte, dass Lebensgestaltung nicht im luftleeren Raum stattfinde, sondern nur im Einklang mit dem persönlichen Umfeld gelingen könne. „Mit dem Erwachsenwerden kommt einiges auf Euch zu.“ Von Vorteil dabei sei, so Langer, dass man lerne, Verantwortung zu übernehmen. „Über Erfolge können Sie sich deshalb zu Recht freuen“, ermunterte er die Jugendlichen, die Gestaltung ihres Lebens tatkräftig in die Hand zu nehmen. Ihren Eltern und Großeltern wünschte Langer viel Kraft zum Loslassen. Celina Becker und Helene Mohr bedankten sich im Namen ihrer Alterskameraden bei ihren Familien für die bisherige Unterstützung und Zuwendung. „Für uns beginnt jetzt die eigentliche Arbeit.“ 

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