Parchim : In drei Jahren zur Altenpflegerin

Der Bedarf an qualifizierten Fachkräften in der Altenpflege wird in Zukunft weiterhin hoch bleiben.
Der Bedarf an qualifizierten Fachkräften in der Altenpflege wird in Zukunft weiterhin hoch bleiben.

Ländliche Erwachsenenbildung: Am 21. März startet in Parchim erneut eine berufsbegleitende Ausbildung

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21. Januar 2016, 15:03 Uhr

MitarbeiterInnen, die mindestens 30 Stunden in der Woche in Altenpflegeeinrichtungen tätig sind und sich beruflich weiter entwickeln möchten, können sich ab sofort in der Staatlich Anerkannten Altenpflegeschule beim gemeinnützigen LEB-Bildungszentrum Parchim einschreiben.

Am 21. März startet dort für bis zu 24 Teilnehmer eine dreijährige berufsbegleitende Ausbildung zum/r Altenpfleger/in. Die Teilnehmer profitieren dabei zum letzten Mal von einer Förderung über den gesamten Zeitraum von drei Jahren durch die Agenturen für Arbeit im Rahmen der „Ausbildungs- und Qualifizierungsoffensive Altenpflege“ des Bundes. Diese Förderung erhalten nämlich nur noch SchülerInnen, die spätestens im März loslegen, weil das entsprechende Programm WeGebAU ab 1. April auf die zweijährige Förderung zurückgeschraubt wird.

In insgesamt 2100 Unterrichtsstunden werden die Teilnehmer bis zum 20. März 2019 zur selbstständigen, selbstbewussten und fachkompetenten Wahrnehmung der vielfältigen Aufgaben in der Altenpflege befähigt. Der Unterricht mit 19 umfangreichen Themenkomplexen findet immer montags und zweimal im Monat mittwochs jeweils von 7.30 bis 16 Uhr statt. Die notwendigen Praktika werden mit den Einrichtungen, in denen die Kursteilnehmer tätig sind, abgestimmt und können z. B. in Ambulanten Pflegeeinrichtungen, Altenpflegeheimen, psychiatrischen Einrichtungen bzw. in Geriatrischen Rehabilitationseinrichtungen absolviert werden. Als Zugangsvoraussetzung werden der Realschulabschluss (auch ohne bisherige Berufsausbildung) oder der Abschluss der Hauptschule – in diesem Fall mit einer mindestens zweijährigen abgeschlossenen Berufsausbildung – vorausgesetzt. Interessenten können sich ab sofort direkt mit den örtlichen Agenturen für Arbeit bzw. Jobcentern in Verbindung setzen. Das LEB-Bildungszentrum als seit mehr als zwei Jahrzehnten profilierte Ausbildungseinrichtung auf dem Gebiet der Altenpflege unterstützt und berät selbstverständlich bei der Antragstellung, unterstreicht die Leiterin der Altenpflegeschule Anke Dechow.

Ausführlich lesen Sie in der Printausgabe und im E-Paper.

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