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Bürgermeisterwahl 2015 : In 112 Tagen beginnt sein Job im Rathaus

vom
Aus der Redaktion der Parchimer Zeitung

Dirk Flörke gewinnt dritte Wahl in Folge / Wirtschaftsförderung auf Prüfstand

von
erstellt am 11.Mai.2015 | 16:18 Uhr

Für Dirk Flörke ist es bereits die dritte Wahl in Folge, die er für sich entscheiden konnte. Nachdem er als kommunalpolitischer Newcomer 1999 mit 925 Stimmen (seinerzeit die meisten im CDU Lager) einen spektakulären Sprung in  die Stadtvertretung hinlegte und  sofort Stadtpräsident wurde, vor einem Jahr bei der Kommunalwahl mit 2395 Stimmen als Bester abschnitt, setzte er sich diesmal mit 2902 Stimmen bei der Stichwahl zur Bürgermeisterdirektwahl durch. Damit hat am Sonntag allerdings noch nicht mal jeder fünfte Wahlberechtigte für den Nachfolger von Bernd Rolly (SPD) gestimmt. Die Wahlbeteiligung war bei der Stichwahl auf nur noch 34,57 Prozent geschrumpft. Bemerkenswert ist vor allem, dass Dirk Flörke in allen Wahllokalen gegenüber Einzelbewerberin Birgit Alisch am Ende die Nase vorne hatte.

Mit seiner Ankündigung  „Eine Stimme für ein neues Parchim. Jetzt! Mit mir!“ hat Dirk Flörke den Nerv seiner Anhänger getroffen. Doch wie stellt sich der neue Bürgermeister  sein „neues Parchim“ im Einzelnen vor?

Gestern, am Tag eins  nach der Wahl, stand der Gymnasiallehrer zunächst vor seinen Schülern im Friedrich-Franz-Gymnasium. Am Nachmittag hatte die Parchimer Zeitung Gelegenheit, mit dem Wahlsieger über seine Vorhaben zu sprechen.

Bürgerbeteiligung wird Herausforderung

„Ich habe wie sicher viele Parchimer den Eindruck, die Wirtschaft macht einen Bogen um unsere Stadt und die Region. Das muss sich ändern. Ob dafür Strukturveränderungen in der Verwaltung nötig sind, wird sich zeigen. Derzeit bin ich in dieser Frage ergebnisoffen und werde nach Amtsantritt intensive Gespräche mit den Mitarbeitern führen“, so Flörke. Schon in wenigen Tagen, auf der Stadtvertretersitzung am 27. Mai, rückt ein weiteres Kernthema von Flörke in den Fokus. „Es gab dazu mit dem Bürgermeister einen Schlagabtausch. Ich stehe dazu, dass wir in der Bürgerbeteiligung neue Wege gehen müssen. Das hat uns die Wahlbeteiligung erneut vor Augen geführt. Das ich als Stadtvertreter dafür die Weichen stelle und sie als Verwaltungschef mit umsetzen werde, ist eine Herausforderung, auf die ich mich freue“, so der designierte Bürgermeister selbstbewusst. „Zu einem ,neuen Parchim’ gehört auf jeden Fall eine bessere Kommunikation nach innen und außen. Wir müssen für unsere Stadt aktiver werben“, kündigt Flörke an.

Für den 45-jährigen Gymnasiallehrer heißt es, auch wieder selbst dazulernen. „In  die Verwaltungsarbeit möchte ich mich schnell einarbeiten und baue auf die Unterstützung der Mitarbeiter im Rathaus“, so Dirk Flörke.

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