zur Navigation springen
Parchimer Zeitung

20. Oktober 2017 | 22:05 Uhr

Parchim : Im Innersten geheilt

vom
Aus der Redaktion der Parchimer Zeitung

70 Jahre Innere Medizin in Parchim. Heute drei Fachbereiche. Weiterer Ausbau geplant

von
erstellt am 04.Jan.2017 | 05:00 Uhr

Eines hat sich nicht verändert: „Patienten sind oft persönlich dankbar für die erfolgreiche Behandlung. Das ist unsere Motivation“, sagt Dr. Wolfram Schreiber, Chefarzt der Inneren Medizin an der Parchimer Asklepios Klinik. Die Abteilung blickt auf eine 70-jährige Geschichte zurück.

Alles andere ist im Vergleich mit der Gründerzeit nicht wiederzuerkennen. Zur Inneren Medizin gehört seit 2014 die Geriatrie mit Chefarzt Dr. Tobias Hess. 2015 kam die Kardiologie und Angiologie mit Chefarzt Prof. Dr. Dierk Werner dazu. Und die Entwicklung geht weiter.

„Wir sind jetzt in der Lage, die komplette Ausbildung hier im Haus durchzuführen“, freut sich Dierk Werner. Deshalb brauchen die angehenden Mediziner nicht mehr die Orte wechseln. Der angenehme Hintergedanke: Wer die Klinik kennt, bleibt vielleicht auch nach der Ausbildung. Derzeit sind die Mediziner optimistisch, dass Parchim Lehrkrankenhaus der Universität Rostock werden kann. Damit würden die Medizinstudenten ihre praktische Ausbildung in Parchim absolvieren. Weil heute kein Spezialist mehr nur auf Herz oder nur auf Niere macht, sondern die Gesamtschau der inneren Medizin angesagt ist, passt das Konzept der Asklepios Klinik genau.

Die neue Abteilung Kardiologie und Angiologie zählt in den anderthalb Jahren ihres Bestehens bereits 1500 Patienten. Prof. Dr. Werner: „Die Sektion umfasst eine kardiologische Station mit Überwachungsbereich, ein Herzkatheterlabor sowie die kardiologische Funktionsdiagnostik. Kardiologische Notfälle werden auf der fachübergreifenden Intensivstation betreut. Für die Implantation von Schrittmachern oder Defibrillatoren stehen entsprechende Operationsräume zur Verfügung.“

Die Geriatrie bietet bereits 20 Betten. Dr. Tobias Hess: „Die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Ärzten, Pflegern und Therapeuten in unserer geriatrischen Fachdisziplin ermöglicht eine optimale Versorgung. Unser Ziel ist es, Ihnen eine möglichst eigenständige Lebensführung im gewünschten Wohnumfeld zu ermöglichen.“

Dr. Wolfram Schreiber verweist auf viele neue Methoden und den hohen medizinischen Standard: „In unserer Abteilung für Innere Medizin versorgen wir jährlich ca. 3000 Patienten.“ Kleine Eingriffe in Gallenwege sind ohne Schnitt möglich. Im Jahr 2018 ist geplant, die Zahl der Intensivbetten zu erhöhen.

 

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen