Demografischer Wandel : Im Dorf gemeinsam jung bleiben

Henriette Jenkel, Thomas Fischer, Dorina Holst und Gunther Schmack (v.l.n.r.) unterstützen das Projekt ehrenamtlich.
1 von 4
Henriette Jenkel, Thomas Fischer, Dorina Holst und Gunther Schmack (v.l.n.r.) unterstützen das Projekt ehrenamtlich.

Arbeitsgruppe „Älter werden in Siggelkow“ startet Betreuungsprojekt / Künftig einmal pro Woche Treff im Gemeindezentrum

von
17. April 2015, 14:22 Uhr

Als Irmgard Schult vor drei Jahren nach Siggelkow umzog, hatte die seinerzeit 76-Jährige gehofft, dass sie hier schnell Fuß fasst. „Das hat prima geklappt. Hier fühle ich mich längst zu Hause. Umso mehr habe ich mich gefreut, als ich die Einladung für den heutigen Schnuppertag bekam“, sagt sie. 28 Jahre hat sie sich selbst in der Volkssolidarität engagiert und weiß daher gut, was es bedeutet, im Alter nicht alleine zu sein. Zum ersten Treff waren so wie Irmgard Schult zehn Frauen und Männer aus Siggelkow, Klein Pankow, Redlin und Neuburg für gut vier Stunden in die gemütlichen Räume des Dorfzentrums gekommen, um hier Kaffee zu trinken, zu klönen, Karten und Mensch-ärger-dich-nicht zu spielen und auch gemeinsam Mittag zu essen. Auch die Lektüre der Parchimer Zeitung gehörte dazu. Ein Höhepunkt war der Besuch der Jungen und Mädchen aus dem Kindergarten. „Wir freuen uns auf eine langfristige Zusammenarbeit“, so Leiterin Rita Schlottmann.

Auf diesen Vormittag haben sich Thomas Fischer (43) und seine Mitstreiter der Arbeitsgruppe „Älter werden in Siggelkow“ seit Wochen vorbereitet. Sie haben sich auf die Fahne geschrieben, generationsübergreifend den Lebensabend der älteren Mitbürger zu bereichern.

Mehr in der Printausgabe und bei ePaper.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen