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Unglück auf der A 24 : Hund löst dramatischen Unfall aus

vom
Aus der Redaktion der Parchimer Zeitung

Vier Verletzte in drei Fahrzeugen gab es nach einem Zusammenstoß auf der Autobahn bei Groß Godems. Die A 24 wurde für zwei Stunden voll gesperrt.

Ein Hund auf der Autobahn hat offenbar ein Unglück ausgelöst. Vier Menschen wurden zum Teil schwer verletzt, als drei Fahrzeuge zusammenstießen.

Am Sonnabend kam es auf der A 24 in Fahrtrichtung Hamburg, kurz vor der Ausfahrt Parchim/Groß Godems, zu dem schweren Verkehrsunfall. Gegen 10.45 Uhr wurden die freiwilligen Feuerwehren aus Suckow und Marnitz, die Rettungsdienste aus Groß Godems und der Prignitz sowie die Polizei zum Unfall auf der A 24 gerufen wurden.

Vor Ort bot sich den Rettungskräften ein schreckliches Bild: ein Pkw VW Golf befand sich in der Mittelleitplanke, ein VW Passat lag auf dem rechten Fahrbahnrand auf den Dach und ein Chevrolet Rezzo stand einige Meter weiter entfernt.

Die Kameraden der Feuerwehren stellten die Löschbereitschaft her und begannen sofort an dem Golf die Fahrerseite aufzuschneiden. Die Türen ließen sich so nicht öffnen und der Rettungsdienst brauchte Freiheit für die Erstversorgung des Fahrers, hieß es von der Feuerwehr. Die beiden Golf-Insassen türkischer Nationalität im Alter von 25 und 26 Jahren wurden bei diesem Unfall schwer verletzt. Einer musste mit dem Rettungshubschrauber in die Schweriner Klinik geflogen werden. Der andere sowie die beiden Leichtverletzten kamen in die Krankenhäuser Plau und Parchim. Die Autobahn in Fahrtrichtung Hamburg war zwischen den Abfahrten Suckow und Parchim rund zwei Stunden voll gesperrt, es entstand ein Stau von etwa fünf Kilometern.

Als mögliche Ursache, so die Polizei, könnte ein kleiner streunender, schwarzer, zotteliger Hund in Frage kommen. Dieser soll sich auf der Fahrbahn befunden haben, worauf einer der Pkw-Fahrer stark abbremste. In der Folge krachten die beiden nachfolgenden Autos in das vordere. Die Ermittlungen sind aber noch nicht abgeschlossen.

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