Suckow : Holzlager in Flammen

Schuppenbrand: Feuerwehren aus Suckow, Marnitz und Tessenow waren im Einsatz
Schuppenbrand: Feuerwehren aus Suckow, Marnitz und Tessenow waren im Einsatz

Schuppen in Suckow niedergebrannt, ein Kamerad musste wegen Atembeschwerden ins Krankenhaus

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24. September 2018, 17:43 Uhr

In der Nacht zum Sonntag, kurz nach 1 Uhr, ertönten in Suckow und Marnitz, wenig später auch in Tessenow, die Sirenen und riefen die Kameraden zu einem Einsatz in die Dorfstraße in Suckow. „Auf dem Hof eines Einfamilienhauses standen mehrere Schuppen in Vollbrand“, erläutert Einsatzleiter Frank Prieß von der Suckower Feuerwehr. Umgehend wurden die Löscharbeiten aufgenommen, die auf Grund der starken Rauchentwicklung zum Teil nur unter Atemschutz agieren konnten. Auf einer Länge von rund 30 Metern befanden sich ein Raum mit einer elektrischen Sauna sowie mehrere Unterstände mit dicht gestapeltem Brennholz, einer Partyecke sowie einer kleinen Werkstatt. „Zum Glück war ich noch auf und habe das Feuer selbst entdeckt und die Feuerwehr alarmiert“, erzählt der Hauseigentümer, der fassungslos zusehen musste, wie sich die Flammen rasend schnell vom hinteren Ende durch das Holz bis zum vorderen Teil durchfraßen. „Das war Brennholz für den Kamin für die nächsten Jahre…“, erzählt der Mann weiter, der zum Glück noch wach war und das Feuer bemerkte. „Es hätte weitere Schuppen in der direkten Nachbarschaft und unter Umständen auch auf das Wohnhaus übergreifen können“, meinte auch Markus Prehn, Wehrführer der Marnitzer Wehr. Doch zum Glück konnte das durch den Einsatz der 38 Kameraden verhindert werden. Allerdings musste ein Kamerad wegen Atembeschwerden vorsorglich zur genauen Abklärung seiner Atembeschwerden ins Parchimer Krankenhaus eingeliefert werden. Bis zum frühen Morgen waren die Einsatzkräfte vor Ort, immer wieder wurden mit der Wärmebildkamera Glutnester entdeckt, die abgelöscht werden mussten. Die anschließende Brandwache haben die Suckower übernommen.

Zur Brandursache ermittelt die Kriminalpolizei und sie geht nach erster Schätzung von einem Schaden in Höhe von rund 15 000 Euro aus.

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