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Parchimer Zeitung

23. November 2017 | 16:13 Uhr

Lokaltermin : Hoffnung auf Hilfe aus Berlin

vom
Aus der Redaktion der Parchimer Zeitung

Kirchensanierung in Parchim: Akteure bitten Bundestagsabgeordnete um Unterstützung und finden bei Lokaltermin Gehör

von
erstellt am 22.Jan.2015 | 16:30 Uhr

Als die beiden aus gleicher Bauzeit stammenden großen Parchimer Backsteinkirchen St. Georgen und St. Marien im Jahr 2010 in ihrer Ensemblewirkung als Denkmale nationaler Bedeutung geadelt und damit in das Förderprogramm des Bundes aufgenommen wurden, war die Euphorie vor Ort groß: Der Bund steigt mit ins Rettungsboot, eine Wahnsinns-Chance, um die dringend notwendige Außen- und Innensanierung beider Kirchen zu zwei Dritteln mit öffentlichen Mitteln bewältigen zu können. Das Investitionsvolumen für die Arbeiten an beiden Gotteshäusern wurde damals mit 4,5 Millionen Euro beziffert. Als Zeitrahmen für die Sanierung wurden sieben Jahre veranschlagt. In St. Georgen konnte vor wenigen Tagen nun der Abschluss der Außensanierung festlich gefeiert werden (SVZ berichtete) und auch in der Schwesterkirche gingen die Arbeiten im Dachstuhl, auf dem Dach sowie an der Innenausmalung sichtbar voran.

Doch längst hat sich bei den Akteuren vor Ort Ernüchterung breit gemacht, nachdem in den zurückliegenden beiden Jahren keine Bundesmittel mehr geflossen sind. Außerdem zeichnet sich ab, dass das Land seine Förderung künftig stärker auf „Leuchtturmprojekte“ konzentrieren wird. In Parchim befürchtet man, dass die „Provinz“ dabei hinten runter fällt. Um die begonnene Sanierung der beiden direkt auf der europäischen Route der Backsteingotik gelegenen Kirchen dennoch voranzubringen, wurden Bauabläufe umgestellt, Rücklagen eingesetzt, immer wieder neu kalkuliert.

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