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Parchimer Zeitung

25. September 2017 | 19:10 Uhr

Hobby-Gärtner öffnen ihre Pforten

vom

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erstellt am 23.Jun.2013 | 05:54 Uhr

Parchim/Garwitz/Tessenow | Strahlender Sonnenschein und sommerliche Temperaturen lockten am Wochenende zahlreiche Naturfreunde in die Gärten in und um Parchim, um auch einmal einen Blick hinter den Gartenzaun zu werfen. Bereits zum siebten Mal öffnen die Mecklenburger ihre Pforten und genießen das freundliche Gespräch mit den zahlreichen Besuchern.

Klein aber fein: Parchims Garten im Innenhof

Eine von ihnen ist Katja Tolksdorf, für die das Gärtnern eine wahre Leidenschaft ist. Gemeinsam mit Lebenspartner Birger Nickel lebt sie im Herzen der Eldestadt und hat sich hier eine kleine, ungeahnte Oase geschaffen. "Das besondere hier ist, dass die Pflanzung auf die Lichtverhältnisse abgestimmt sein muss, weil ein Innenhof nicht in jeder Ecke ausreichend Licht bekommt. Darum habe ich mich für verschiedene Stauden und Gehölzer entschieden", verrät Katja Tolksdorf, die Landschaftsarchitektur studiert hat und schon als Kind begeistert im Garten ihrer Eltern half. Im Schatten des großen Walnussbaums, dem Herzen des Innenhofs, tauscht sie mit ihren Gästen Tipps und Erfahrungen aus. "Wir kommen aus der Nähe von Eldena und haben einen großen Garten - neue Ideen sind bei uns immer willkommen", erklärt Jutta Behrendt, die gemeinsam mit ihren Freunden am vergangenen Wochenende eine Garten-Tour mit Zwischenübernachtung in Waren machte.

Der Märchengarten im Herzen von Garwitz

In Garwitz hat Helene Ingrid Vetter ihren Traum von einem naturbelassenen Garten wahr gemacht. "Seit fast 30 Jahren lebe ich nun schon hier. Eine alte Lärche und ein paar Obstbäume gab es damals schon. Der Rest ist Stück für Stück gewachsen", sagt die Hobby-Gärtnerin, die gerne Familie und Freunde bei sich empfängt und es liebt, wenn Kinder bei ihr spielen und in ihrem "Märchengarten" ihrer Fantasie freien Lauf lassen können. "Hier kann man super verstecken spielen und bei Oma war es auch nie schlimm, wenn etwas kaputt ging", erinnert sich Enkelin Josephine Greßler, die auch heute noch ihre Lieblingsecke in Oma Helenes Garten hat. Davon gibt es hier so einige inklusive einer mehr als 100 Jahre alten Kutsche - ein Erbstück des Großvaters.

Die Mischung machts im Tessenower Potpourri

Eine geordnete Wildnis nennt Kerstin Schwarz ihren Garten liebevoll. Hier kann sich die gelernte Gärtnerin voll ausleben. "Der Kräutergarten ist mir das liebste Fleckchen in meinem Garten. So oft ich kann sitze ich hier und genieße den Duft der Pflanzen - eine Schüssel voller Aromen", schwärmt die 47-Jährige. Bei den offenen Gärten macht sie bereits zum zweiten Mal mit und genießt dabei den Kontakt mit den Gästen und die vielen freundlichen Gespräche. "Wer Gärten liebt muss einfach nett sein", sagt sie.

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